Klausurenstress? Hier kommt Ablenkung!
Das Wintersemester nähert sich dem Ende und überall im Netz tauchen Blogbeiträge und Artikel darüber auf, wie schwer es doch ist, auf die Klausuren zu lernen. Aufschieberitis, plötzlicher Aufräumwahn – wer kennt sie nicht, die vielen Schwierigkeiten, auf die man beim Lernen stößt. Hier kommt ein Beitrag, der so tut, als hätte er für all das eine Lösung!
Genug gelernt? Hier kommt Ablenkung! – Foto: derkamener (CC-Lizenz)
Noch zwei Monate. Noch einen Monat. Noch drei Wochen. Und plötzlich ist man nur noch zwei Wochen von den Klausuren entfernt und weiß beim Anblick dieses gigantischen Bücher- und Blätterhaufens nicht so richtig, wo man mit dem Lernen überhaupt anfangen soll. Also am besten vorne, ist klar. Nur: Bei dem Gedanken daran, dass man jetzt all diese Vorlesungen und Schriften innerhalb von schlappen 14 Tagen in das eigene Gehirn quetschen soll, kann man schon mal ein bisschen nervös werden. Und wie begegnet man dieser Nervosität am vernünftigsten? Richtig: Mit Ablenkung! Deshalb folgen nun: Fünf Dinge, mit denen man verzweifelt versuchen kann, sich abzulenken, wenn man total im Stress und mit den Nerven am Ende ist.
1. Shopping im großen Stil
Ein T-Shirt da und ein paar Socken dort hat man schnell mal gekauft. Um sich vernünftig abzulenken, muss man jedoch etwas tiefer in den Geldbeutel greifen. Als Minimum sollte ein absolutes Killer-Smartphone anvisiert werden. Aber natürlich ist die Liste der Produkte nach oben hin offen: Wie wäre es denn zum Beispiel mit einem neuen Rennrad, einem Tablet PC, oder einem Schnellboot? All diese teuren Späße haben eines gemein: Man kann nicht nur Stunden, sondern Tage damit verbringen, sie einzurichten, auszuprobieren oder einfach nur glücklich anzustarren.
2. Kochen lernen
Das Essen in der Mensa schmeckt schlechter als das Rührei, das man sich selbst zuhause vorsetzt? Dann wäre ein Kochkurs ohnehin angebracht. Wieso also nicht die kurze Zeit vor den Klausuren dafür nutzen? Mit einem Kochkurs tut man sich selbst etwas Gutes. Man lernt, sich gesund und ausgewogen zu ernähren, und Ernährung ist ja bekanntlich die Basis für die Konzentration und die Ausdauer, die man im Studium braucht. Dementsprechend ist so ein Kochkurs die ideale Investition für die Zukunft – in allen weiteren Semestern kann man dem Lernstress dann ganz gelassen entgegen sehen.
3. Eine Weltreise beginnen
Mal ehrlich: Spontane Reisen sind doch mit Abstand die besten. Und wer bisher auf dem spontanen Weg nicht weiter als bis nach Kassel oder Bremen gekommen ist, der kann nun einfach die ganze Welt auf seine Reiseliste setzen. Der Vorteil liegt hier klar auf der Hand: Wenn sich in zwei Wochen Unverständnis in der Familie und bei den Freunden breit macht, ist man schon längst über alle Berge und genießt die Sonne in der Türkei, oder sonstwo auf diesem Planeten. Allerdings kostet so eine Reise auch eine ganze Stange Geld (noch viel mehr als ein Schnellboot!). Pädagogik-, Soziologie- und Philosophiestudenten müssen also wohl leider verzichten.
4. An einer Casting-Show teilnehmen
Casting-Shows gibt es wie Sand am Meer – beinahe jede Woche beginnt eine neue. Und all diese Sendungen haben eines gemeinsam: Sie suchen Unikate. Individuen mit ausgeprägten Besonderheiten. Die Panik und geringe Belastungsfähigkeit mancher Studenten werden da schnell zum Bonus beim Publikum – spätestens, wenn man bei einer möglichst ekligen Aufgabe einen kleinen Kreislaufkollaps erleidet.
5. Ein Kind zeugen
Vor allem junge Eltern schwören: Es gibt nichts aufregenderes! Die Verzweiflung und der Unistress weichen (hoffentlich positiver) Aufregung – gepaart mit blanker Panik und hellem Entsetzen. Wer sich jedoch ohnehin dazu entschieden hat, in Kürze mit seiner Liebsten oder seinem Liebsten eine Familie zu gründen, der kommt hier voll auf seine Kosten. Man kann ja auch schon ein paar Wochen/Monate/Jahre früher als geplant damit anfangen, oder?
(6. Sinnlose Blog-Artikel in Listenform schreiben)
Das Lernen macht weniger Spaß als erwartet, und ohnehin würde man lieber fernsehen, bügeln, Fußball spielen, Socken flicken, Bleistifte zerbrechen oder Klopapier ab- und danach wieder aufrollen? Na dann nichts wie ran an den Rechner und einen Beitrag zum Thema geschrieben. Das Ergebnis ist dann zumindest auch ein bisschen Arbeit gewesen. Und nach diesem bisschen Arbeit kann man sich dann vermeintlich entspannt ins Bett legen. Mit dem Wissen, an diesem Tag doch noch etwas vollbracht zu haben. Zumindest irgendetwas.






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