Aufgeblättert: “Geboren um Mitternacht”

Der nächste Twilight-Abklatsch? Doch eher nicht. "Geboren um Mitternacht" erzählt eine eigene Geschichte, die Geschichte der 16-jährigen Kylie, die übernatürliche Fähigkeiten hat. Nur will sie das zunächst nicht wahr haben. Unsere Kritikerin Aniko ist vom Buch begeistert.

Erschienen am Sonntag, 24. Juni 2012


Das Buchcover von “Geboren um Mitternacht” verrät etwas über den Inhalt: Es wird auf jeden Fall düster.

„Geboren um Mitternacht“ von C. C. Hunter ist ein gelungener Start der „Shadow Falls Camp“ Reihe. Zur Story: Kylie ist sechzehn, ihre Eltern lassen sich scheiden, ihr Freund hat Schluss mit ihr gemacht und zu allem Überfluss schickt ihre Mutter sie in das Camp Shadow Falls. Schnell findet Kylie heraus, dass es kein normales Camp ist, sonders ein Camp für übernatürliche Wesen, wie Vampire, Werwölfe, Gestaltenwandler, Feen und Hexen. Kylie soll eine von ihnen sein. Dazu kommt, dass Lucas und Derek beide an Kylie interessiert scheinen und ein Geist verzweifelt versucht, Kontakt zu Kylie aufzunehmen. Übernatürliche Kräfte fangen dann zu alledem auch noch an das Camp zu bedrohen.

Anfangs war ich ein bisschen skeptisch. Ich wollte nicht schon wieder etwas lesen, das Twilight so nah kommt, doch C. C. Hunter hat es geschafft mich zu begeistern. Der Roman ist spannend und fesselnd, es fiel mit schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Die Charaktere werden ausdrucksstrak und gut beschrieben, so dass man sich gut in sie hineinversetzten kann und ihre Handlungen versteht. Sehr gut fand ich, dass Kylie, die Hauptperson, sich selbst verteidigen kann und nicht so auf andere angewiesen ist. Die andauernden kleinen Wendungen im Buch machen den Roman undurchschaubar -aber im positiven Sinne – und interessant bis zum Schluss. Meiner Meinung nach ist C. C. Hunter ein sehr gutes Buch mit einem aufregenden Schluss gelungen und ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

Info
“Shadow Falls Camp” – Geboren um Mitternacht, Band 1,
von C. C. Hunter, erschienen im FJB-Verlag, 496 Seiten, 14, 99 Euro

ÜBER DEN VERFASSER
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Aniko Bergmann hat 6 Artikel für acht9.de geschrieben.

1 Kommentar

  • avatar Weissdorn 10:53 Uhr 21. Dezember 2012

    Hallo Frau Bergmann,

    bin “zufällig” beim Surfen von der SWP über acht9, dem aktuellen Artikel über Sie, zu Ihren Artikeln gekommen … und da ich das o.g. Buch und Folgebände selbst vor kurzem gelesen habe – allerdings in englisch um nicht aus dem Training zu kommen (leicht verständlich übrigens geschrieben!), wollte ich nur sagen:

    Mir ging’s wie Ihnen: Am Anfang war ich skeptisch, aber fand es dann schnell sehr gut, weil es eben doch nicht die schon bekannte ‘alte Leier’ ist. Man frisst sich durch, sogar durch’s englische.

    Kleine Kritik an Ihrer Kritik: Artikel gerade im Literaturumfeld sollten noch mal von irgend wem Korrektur gelesen werden:
    [/quote] Zur Story: Kylies ist sechzehn …[/quote] Dass die Dame sich ohne ‘s’ schreibt kann ja mal vorkommen, aber wirklich entstellend ist folgender Satz:
    [/quote]Der Roman ist spannend und fesselnd, es viel mit schwer, das Buch aus der Hand zu legen.[/quote] soll wohl heissen: “…es fiel mir schwer, …”

    Viel Erfolg bei weiteren Artikeln und insbesondere auch Ihrer Arbeit bei der FW und im Sport

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