Die Band Jopicx setzt auf musikalische Abwechslung

Jeder Song klingt bei der Band Jopicx anders, denn die drei Bandmitglieder bringen ganz unterschiedliche musikalische Backgrounds mit. Trotzdem klingen sie ganz eindeutig nach Jopicx. Jetzt nehmen sie ihr erstes Album auf.

Erschienen am Freitag, 8. Februar 2013 | Print

Stephan Dötterer (von links), Alexandra Rohde und Jochen Jehle nehmen bald ihr erstes Album auf. - Foto: Andreas Trips

Wer sich mit Alexandra Rohde (21), Jochen Jehle (25) und Stephan Dötterer (20), zusammen Jopicx, unterhält, gewinnt sehr bald den Eindruck: Die Band will es schaffen. Was die Drei auch nicht dementieren. „Wir wollen bekannt werden“, sagt Stephan unumwunden, die anderen nicken. Primäres Ziel ist aber zunächst, möglichst oft live aufzutreten – und das nicht nur in Ulm, sondern im weiteren Umkreis. Bis in den Raum Stuttgart sind Jopicx bereits vorgedrungen. Gar nicht schlecht für eine Band, die sich Anfang 2010 gegründet hat.

Kennen gelernt haben sich die drei in der Musikschule in Iller-Weihung, zunächst Sängerin und Bassistin Alexandra und Gitarrist Jochen, später ist Stephan als Drummer dazugestoßen. Obwohl sie verschiedene musikalische Backgrounds mitbringen – Stephan hört viel Punk, Jochen gerne Singer/Songwriter-Sachen und Mark Knopfler, Alexandra „alles Mögliche“ – harmonieren sie als Band perfekt, sagen sie. Was sich auch im Bandnamen spiegelt, der sich aus den Vornamen der Drei, beziehungsweise Stephans Nickname „Picco“, zusammensetzt. „Bei uns klingt kein Song wie der andere“, erklärt Stephan. Mal kann das Pop sein, mal Country, dann wieder etwas anderes, je nach Laune der Band. Ihren Sound hätten sie aber durchaus gefunden. Prägnant sei zum einen Alexandras Stimme, meinen die Jungs. „Aber vor allem die Arrangements“, wirft diese bescheiden ein.

Das erste Ziel der frisch gegründeten Band war: So viele eigene Songs zu haben, dass es für einen Auftritt reicht. Das haben Jopicx inzwischen geschafft. Gelegenheit, die Songs vor Publikum zu erproben, hatten sie im vergangenen Jahr ebenfalls reichlich. In diesem soll sich das fortsetzen.

Den nächsten Karriereschritt im Leben einer Band haben Jopicx nun im Auge: Ein Album aufzunehmen. Begünstigend wirkt sich auf diesen Plan aus, dass die drei beim „Rec-Light-Bandwettbewerb“ einen Studioaufenthalt gewonnen haben. Ende Februar soll es los gehen, Jopicx werden die 12 oder 13 Songs, die sie ausgewählt haben, in dem Studio am Starnberger See aufnehmen. „Das sind unsere Favorits und die Songs, auf die das Publikum abfährt“, erklärt Alexandra: „In den meisten Fällen überschneidet sich das.“

Das einzige, das die drei ein wenig nachdenklich stimmt: In dem Studio sind sie auf sich alleine gestellt, ein Produzent oder dergleichen war im Gewinn nicht dabei. „Es wäre schon schön, wenn jemand da wäre, der sich auskennt“, sagt Jochen. Denn: „Es wäre schade, wenn unsere Platte ein Ladenhüter würde.“

Info Live sind Jopicx beim Donaubeben-Bandcontest am 23. März in der Büchse zu sehen. Mehr unter jopicx.de und myspace.com/jopicx

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