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	<description>Das Jugendmagazin im Süden der Republik</description>
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		<title>David Guetta in Ulm: „Unglaublich, Deutschland&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 08:56:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yasemin Gürtanyel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Sommertagtraum]]></category>

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		<description><![CDATA[Viel Sonne, viel Musik und viele Besucher – das Sommertagtraum-Festival in der Ulmer Friedrichsau ging gestern friedlich über die Bühne. Tausende Musikfans feierten David Guetta, Taio Cruz, Avicii und Co. 
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.acht9.de/wp-content/uploads/2012/05/Open_Air_mit_David_Guetta000_411-570x379.jpg" alt="" title="Ulm -  Open Air mit David Guetta" width="570" height="379" class="alignleft size-large wp-image-9511" /> <em>Der Star des Abends hieß: David Guetta! &#8211; Foto: Matthias Kessler</em></p>
<p>„Richtig geil!“ Sarah und ihre Freundin Amy sind begeistert vom Sommertagtraum-Festival in der Friedrichsau. „Ich freue mich darauf, die ganzen Stars zu hören“, sagt Amy. „Nur schade, dass Flo Rida abgesagt hat.“ </p>
<p>Mehr als 20 000 Musikfans hat laut Mitveranstalter Christian Becker gestern der Weg in die Au geführt, um die insgesamt 17 DJs und Bands zu sehen. Viele sind wie Sarah und Amy, die aus Heidenheim und Schwäbisch Gmünd stammen, von weiter her angereist. </p>
<p>Die kurzfristige Absage des Rappers Flo Rida bedauern nicht nur Sarah und Amy, viele sagen, hauptsächlich wegen ihm gekommen zu sein. In DJ Avicii scheint aber ein würdiger Ersatz für Flo Rida gefunden zu sein. Als er gegen 17.30 Uhr die Bühne betritt, verlassen die meisten Besucher, die es sich am Rand im Gras bequem gemacht hatten, ihren Platz und drängen zur Bühne. Hunderte Hände werden nach oben gestreckt, die meisten mit Foto-Handys bewaffnet. Die Stimmung auf dem Festival kommt in Fahrt und lässt auch beim folgenden Act Taio Cruz nicht nach. </p>
<div id="attachment_9513" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img src="http://www.acht9.de/wp-content/uploads/2012/05/Frida-363x1024.jpg" alt="" title="Ulm -  Open Air mit David Guetta" width="150" class="size-large wp-image-9513" /><p class="wp-caption-text">Hättest du sie erkannt? Das ist Frida Gold-Sängerin Alina, beim Auftritt in Ulm mit blauer Perücke. - Foto: Matthias Kessler</p></div>
<p>Die Stars auf der Bühne zu feiern war aber nur ein Aspekt des Festivals. Da es gestern zwar nicht gerade heiß, aber trocken und sonnig war, herrschte auf dem Festivalgelände bisweilen Picknick-Stimmung – nur dass man sein Picknick nicht selbst mitbringen konnte. Am Eingang wurden den Besuchern nicht nur wie meist üblich die Getränke abgenommen, sondern auch das Essen. Durch kamen nur Tetra-Packs bis 0,33 Liter Inhalt. Reine Schikane? „In den Butterbroten könnten Drogen versteckt sein, das können wir nicht alles kontrollieren“, erklärt der Security-Mann freundlich. Ausnahmen würden nur gemacht, wenn man sich als Diabetiker ausweisen kann. </p>
<p>Dafür gab es drinnen im Gegensatz zum vergangenen Jahr wenigstens genug zu essen. „Wir hatten uns damals verkalkuliert, keine Frage“, sagt Becker, der als Ulmer Gastronom auch für die Essens- und Getränkeversorgung zuständig ist. In diesem Jahr nun herrschte an den Ständen „nur“ das festivalübliche Gedränge, einen Engpass schien es nicht zu geben. </p>
<p>Unverändert war allerdings die Tatsache, dass, wer das Gelände einmal verlassen hatte, nicht wieder zurück konnte. Auch das begründet Becker mit etwaigem Drogenkonsum auf den Parkplätzen. Nicht jedem Festivalbesucher leuchtete dies ein, der Feierlaune insgesamt tat es keinen Abbruch. Als pünktlich Viertel vor 9 Uhr der Star des Abends, David Guetta, die Bühne betrat, war die Menge nicht mehr zu bremsen und es wurde ausgelassener denn je Party gemacht. Angesichts tausender hüpfender Menschen und hochgestreckter Hände war offenbar auch Guetta überwältigt. „Unglaublich, Deutschland“, rief er strahlend in die Menge. „20 000 Party-People!&#8221;</p>
<p><img src="http://www.acht9.de/wp-content/uploads/2012/05/Kameras-570x379.jpg" alt="" title="Ulm -  Sommertagtraum mit David Guetta" width="570" height="379" class="alignleft size-large wp-image-9512" /><em>Das Wichtigeste beim Festival: Kameras raus, um zu beweisen, wie nah dran man an Guetta und Co. war. &#8211; Foto: Matthias Kessler  </em><br />
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		<title>24-Stunden-Kick in Blaubeuren: Tore wie am Fließband</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 09:46:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>acht9</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Blaubeuren.  335 Tore in einem Fußballspiel: Mit dem 24-Stunden-Kick in Blaubeuren kann es die Bundesliga nicht aufnehmen. Beim längsten Fußballspiel Deutschlands fielen die Tore fast im Minutentakt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9497" class="wp-caption alignnone" style="width: 580px"><img src="http://www.acht9.de/wp-content/uploads/2012/05/Blaubeuren_Fussball-570x400.jpg" alt="" title="24-Stunden-Kick in Blaubeuren" width="570" height="400" class="size-large wp-image-9497" /><p class="wp-caption-text">Kicken die ganze Nacht durch: 24 Stunden spielten die Fußballfans im Blaubeurer Klosterhof - für die Ehre und für einen guten Zweck. Der Erlös ging einmal mehr an ein soziales Projekt in Argentinien. Foto: Lars Schwerdtfeger</p></div>
<p>Bei der 16. Auflage des schon legendären Kicks zwischen den Teams des Evangelischen Jugendwerks und des Evangelisch-Theologischen Seminars hatte dieses Jahr das Jugendwerk die Nase vorn und gewann mit 191 zu 144 Toren. Die vierzig Akteure erspielten rund 14 000 Euro für ein diakonisches Projekt in Argentinien.</p>
<p>Gespielt wird traditionell von Samstag 12 Uhr bis Sonntag 12 Uhr, und das ununterbrochen. Auf dem &#8220;Plätzle&#8221; im Klosterhof wird bis zur letzten Minute gekämpft. &#8220;Sich schinden, nicht schonen&#8221;, so lautet die Devise. Jeder Ball ist umkämpft, es wird in flottem Tempo gespielt. Pünktlich zum Anpfiff regnet es in Strömen, der Platz ist nass und wird rutschig. Die Spieler schlitterten oft meterweise dem Ball hinterher, zum Glück verletzt sich niemand. Am späten Abend und in der Nacht wird es empfindlich kalt. Das Service-Team versorgt die Spieler mit Essen, Massagen und Zuspruch. Die Stimmung ist bestens, ein Fan-Chor des Seminars feuert die Mitschüler lautstark an.</p>
<p>Mit zu den gefährlichsten Torjägern gehört Johannes Anhorn, der ein alter Hase in Sachen 24-Stunden-Kick ist. Schon zum zwölften Mal spielt der 26-Jährige auf Seiten des Jugendwerks mit und versenkte schon 163 Mal den Ball im Tor. &#8220;Für mich ist das die perfekte Kombination zwischen Sport und dem Einsatz für einen guten Zweck&#8221;, sagt der Student. Vor dem Kick stehe das Projekt im Vordergrund. Auf dem Platz zähle nur noch der Sport und man werde ehrgeizig. Anhorn ist froh, dass es nicht so heiß war wie 2011. &#8220;Vor zwei Jahren haben wir im Dauerregen gekickt, das gehört alles einfach mit dazu.&#8221;</p>
<p>Diesmal gab es elf Newcomer, ein Gegensatz zu Anhorn. Benjamin Ilg ist einer davon. &#8220;Mir hat es Spaß gemacht, es lief unterschiedlich gut. Die Nacht war hart, ich konnte nur drei Stunden schlafen. Aber ich will nächstes Jahr wieder mitmachen&#8221;, sagte der müde 18-jährige Seminarist nach dem Spiel. Albrecht Reuß, Erfinder des Kicks und jedes Mal als Spieler dabei, resümiert: &#8220;Es war spannend, weil wir zwei gleich starke Mannschaften hatten und viele Neulinge, die integriert werden mussten.&#8221; Torschützenkönig wurde Debütant Robert Sauter mit 32 Toren. Mit 1700 Euro erspielte Albrecht Reuß den größten Einzelbetrag.</p>
<p>Die Kicker unterstützen seit 16 Jahren diakonische und soziale Projekte einer evangelischen Kirchengemeinde in Argentinien, die von dem aus der Region stammenden Pfarrer Rainer Kalmbach geleitet wird. Die Spieler suchen sich Paten und Sponsoren, die für jedes Tor einen Geldbetrag spenden. Landesbischof Frank July, die Musikgruppe &#8220;Wise Guys&#8221;, der Ulmer Oberbürgermeister Ivo Gönner und Bundesministerin Annette Schavan sind darunter. Mehr als 160 000 Euro flossen inzwischen schon nach Argentinien.</p>
<p>Ein weiterer Rekord konnte am Rande der Veranstaltung erzielt werden. Der Ulmer Hochschulstudent Jan Döring knackte mit etlichen Mitstudenten den Grill-Weltrekord mit 28 Stunden Grillen am Stück. <strong>Margot Autenrieth</strong> (<a href="http://www.swp.de/ulm/lokales/alb_donau/studentenulm;art4299,1461502" rel="nofollow" >Erschienen auf swp.de</a>)<!-- PHP 5.x --></p>
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		<title>In Memoriam: Party erinnert an Pufferbar und Salon Hansen</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 08:06:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beate Rose</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gedächtniskonzert Pufferbar]]></category>
		<category><![CDATA[Salon Hansen]]></category>

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		<description><![CDATA[Fünf Jahre ist es mittlereile her, dass die Pufferbar und der Salon Hansen schlossen. Zeit für eine Remember-Party. Die wird am Mittwoch, 16. Mai, im Eden gefeiert - mit drei Bands. Hauptact wird der  schrill-verrückte King Khan sein. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.acht9.de/wp-content/uploads/2012/05/hansen_windisch11-570x234.jpg" alt="" title="hansen_windisch[1]" width="570" height="234" class="alignleft size-large wp-image-9488" /><em>Was für ein lässiger Mann. Also der Sänger. Doch eigentlich geht&#8217;s beim Duo Hansen-Windisch um die Musik. Am 16. Mai 2012 im Eden. &#8211; Bandfoto</em></p>
<p>Traurig, traurig. Das war es zumindest Ende 2008, Anfang 2009. Da gingen der Szene in Ulm und Neu-Ulm nämlich ordentlich die Läden aus.<br />
Damals gingen im Home die Rollläden runter, die Heidi suchte einen neuen Pächter, der Bahnhof Neu-Ulm hatte bereits dichtgemacht. Im Dezember 2008 schloss auch noch Bodo Hansen, der Pächter des Salon Hansen im Neu-Ulmer Industriegebiet, seinen Club. Der war acht Jahre lang ein beliebter Raum für Konzerte, Ausstellungen und DJ-Partys gewesen. Doch dann ging es bergab, schlichtweg weil das Publikum ausblieb und zwar aus zwei Gründen: Wegen der Baustelle Bahnhof Neu-Ulm musste man einen ordentlichen Umweg in Kauf nehmen, und das Rauchverbot verdarb vielen das Ausgehen.<br />
Im Frühjahr 2009 schließlich ein weiterer Aufreger für das alternative Publikum: Es hieß, die Pufferbar schließe. Das tat Klaus Erb, der Pächter des Clubs in der Olgastraße im Mai tatsächlich. Warum? „Gründe gab es viele“, sagt er heute. Es sei einfach passiert. Damals betrieb er den Club Eden und die Pufferbar gleichzeitig, und „die Pufferbar war immer zu voll, das hat keinen Spaß mehr gemacht, wenn du niemanden mehr kennst“. </p>
<p>Das alles ist jetzt fünf Jahre her. Mittlerweile lebt Bodo Hansen in Leipzig. Vor einem halben Jahr sei Hansen mal wieder in Ulm gewesen, er und Erb kennen sich gut, haben beide im Club Eden als DJs aufgelegt. Damals ist diese Idee entstanden: eine Gedächtnis-Party, die den Namen trägt „Pufferbar &#038; Salon Hansen Remember-Party“. Sie soll am Mittwoch, 16. Mai, steigen. Und wo bitteschön, da es weder die Pufferbar noch den Salon Hansen gibt? Natürlich im Eden, dem Club in der Karlstraße, der Erb gehört. Pufferbar wie Hansen waren Clubs für Freunde innovativer Konzerte, für Musiker, Tischkickerspieler und all jene, die sich gerne mit diesen Leuten umgeben. Für diese Leute wird es die Gedächtnisparty mit gleich drei Live-Bands gegeben. Zunächst tritt auf: Fredovitch and his One Man Band. Ein Alleinunterhalter? Offenbar, denn wie Erb erklärt, spielt er Schlagzeug, Orgel, Gitarre und das fast alles gleichzeitig. Erb ist überzeugt: „Das hört sich an wie eine Band, das wird toll.“ </p>
<p>Der Hauptact wird King Khan sein, der Frontmann von The Black Jaspers. Als „schön schräg“ und „schon ein Verrückter“ beschreibt Erb King Kahn. Der wiederum hat sich selbst den Beinamen „Maharadscha of Soul“ verliehen. King Khan wurde als Sohn indischer Einwanderer 1977 in Kanada geboren, musikalisch fühlt er sich in der Punkszene daheim, ebenso im Soul und liebt die Songs eines Allen Ginsberg. Wie gesagt, es hört sich schräg an. Als dritte Liveband des Abends tritt Bodo Hansen mit dem Musiker Daniel Windisch auf und zwar als Duo unter dem Namen Hansen-Windisch. Sie versprechen eine extrem tanzbare Mischung aus Kraut, New-Wave und Postpunk.<br />
Nach den Konzerten ist noch nicht Schluss. „Dann stehen die Chefs am Plattenteller“, sagt Erb. Die Chefs, das sind natürlich er und Bodo Hansen. Als DJ-Team nennen sie sich The Blow. Erbs Musik ist eher gitarrenlastig, Hansen liebt hingegen die Neue Deutsche Welle. Letztlich hören sie auf das, was das Publikum will. <!-- PHP 5.x --></p>
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		<title>Heute Abend Berghüler Mairock</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 08:42:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yasemin Gürtanyel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Berghüler Mairock]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Berghüler Mairock startet heute, Freitag,  Einlass ist ab 20 Uhr, ab 20.30 Uhr spielen 5 Days Lost. Unbuttoned Heart beginnen gegen 22 Uhr und H-Blockx gegen 23.30 Uhr.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9478" class="wp-caption aligncenter" style="width: 580px"><img src="http://www.acht9.de/wp-content/uploads/2012/05/unbuttoned-heart-e1336725693127.jpg" alt="" title="Unbuttoned Heart" width="570" height="258" class="size-full wp-image-9478" /><p class="wp-caption-text">Unbuttoned Heart spielen heute auf dem Mairock. - Privatfoto</p></div>
<p>Zum 21. Mal wird heute Abend auf dem Berghüler Mairock gerockt, was das Zeug hält. Auf der Bühne waren schon so illustre Gäste wie Thomas D, Dog Eat Dog und Clawfinger, im vergangenen Jahr waren Die Happy Headliner. In diesem Jahr wird nun wieder eine etwas härtere Gangart eingeschlagen. Headliner sind H-Blockx. Ihr erinnert Euch? In den 90er-Jahren haben sie mit Crossover-Hits wie „Risin’ High“ und der Coverversion von „Ring of Fire“ aufgemischt. Jetzt melden sie sich mit neuem Album zurück. </p>
<p>Vor H-Blockx spielen Unbuttoned Heart, vormals bekannt als „Fatro“. Die Band, deren Mitglieder aus Weißenhorn und Umgebung stammen, war schon mit Legenden wie Alice Cooper, Kiss, Whitesnake und Bon Jovi unterwegs, bei Rock am Ring haben sie auch schon gespielt. Jetzt rocken sie mit ihrem melodischen Powerrock die Berghüler Bühne. </p>
<p>Den Anfang in Berghülen machen aber 5 Days Lost, die den beiden anderen Bands in Sachen „Rocken“ aber in nichts nachstehen. Die drei gehen sogar noch etwas mehr in Richtung Metal, Melodien lassen sie dennoch nicht vermissen.   <!-- PHP 5.x --></p>
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		<title>Die Unzerstörbaren</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 07:11:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>acht9</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vorurteile – sogar ein Atom sei leichter zu zertrümmern als sie, fand Einstein. Ähnlich allgegenwärtig wie Atome scheinen sie auch zu sein. Einige Beispiele.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9454" class="wp-caption alignnone" style="width: 580px"><img src="http://www.acht9.de/wp-content/uploads/2012/05/Schwein-570x233.jpg" alt="" title="Nicht jedes Schwein ist fett" width="570" height="233" class="size-large wp-image-9454" /><p class="wp-caption-text">Entgegen aller Vorurteile: Nicht jedes Schwein ist fett. - Foto: Michael Schwarz</p></div>
<h2>Dicke gehen durch die Hölle </h2>
<p>Dicke sind faul, verfressen, dumm. So denken die Meisten. Oder: ,Dicke sollen halt nicht so viel fressen.’ Marion Brenner (41) kennt die Vorurteile zur Genüge. Schließlich nennt sie ihre eigene Leidensgeschichte als Übergewichtige einen „jahrelangen Krieg“. Momentan wiegt sie 200 Kilogramm, beginnt demnächst eine Therapie. </p>
<p>Vor einem Jahr hat sie die Gruppe <a href="http://www.asunu.de/">Adipositas Selbsthilfe Ulm/Neu-Ulm</a> gegründet. 41 Frauen und vier Männer machen mit. Alle eint das Dicksein, aber die Ursachen seien verschieden, sagt Marion. Klar gebe es jene, die an einer Schildrüsenunterfunktion leiden. Aber auch jene, die traumatische Erlebnisse hatten und alles im Wortsinn in sich reinfressen. Die etwa einen Partner verloren haben. Oder missbraucht wurden und sich Fett anfressen, um sich unattraktiv zu machen. </p>
<p>Für Marion steht fest: „Als Dicker machst du die Hölle durch.“ Auch wegen der Blicke und Kommentare der Leute. Straßenbahnfahren, ins Schwimmbad gehen – das tue sie sich nicht an. Sie meint: „Menschen, die Vorurteile haben, sind strohdumm. Kluge Leute würden wissen wollen, was dahinter steckt.“ Und nicht Dicke pauschal abwerten. <strong>Beate Rose</strong></p>
<h2>Die ihren Namen tanzen</h2>
<p>Und auf welche Schule gehst du?“ So eine simple Frage und meistens löst sie große Diskussionen aus. „Auf die Waldorfschule“ lautete meine Antwort. Verhaltenes Kichern, offenes Grinsen oder mühevolle Ernsthaftigkeit als Reaktion. Und dann werde ich mit Fragen gelöchert: Ja, ich kann meinen Namen tanzen. Und nein, wir sind keine Baumschule. Ja, es stimmt, dass wir keine Noten bekommen. Nein, wir laufen nicht alle in Birkenstock-Sandalen und Strickpullis durch die Gegend. Und ja, ich weiß, das Leben ist keine Waldorfschule.</p>
<p>Vorurteile über Vorurteile. Meistens sind sie jedoch nicht zu fürchten, rühren sie doch nur von der Unwissenheit des Gegenübers her. Die Mehrheit der Menschen zeigt sich sogar interessiert. Doch natürlich gibt es auch jene, die irgendwann mal schlechte Erfahrungen gemacht haben und daher die ganze anthroposophische Bewegung verurteilen. Alle Hinweise, dass Dinge, die in Waldorfschulen erprobt wurden, oft Einzug ins staatliche Schulsystem hielten, gehen zu einem Ohr hinein und zum anderen wieder hinaus.</p>
<p>Als Kind ist es oft nicht leicht. Andere machen sich über einen lustig, lachen einen aus, man fühlt sich wie ein Außerirdischer und oft kann man seine Schule daher nicht ausstehen. Doch mit dem Alter kommen Reife und Verständnis. Alles macht irgendwann Sinn: Eurythmie (das mit dem Namen tanzen), Gartenbau, Werken, keine Noten, Zeugnissprüche (ein Spruch, den bis zur achten Klasse jeder Schüler an dem Wochentag, an dem er geboren wurde, vor der Klasse spricht). Heute bin ich gottfroh, dass ich Waldi bin.  <strong>Leander Badura </strong></p>
<h2>Münchner City Girl zu Gast auf dem Land</h2>
<p>Ich sah Sina zum ersten Mal auf dem Geburtstag einer Freundin.<br />
Es war eine merkwürdige Situation und ich konnte sie von Anfang an nicht leiden. Wegen dieser Person wurden so viele Ausnahmen gemacht, was ich einfach nicht verstehen konnte. </p>
<p>Wir feierten in einem Raum des Blausteiner Musikerheims. Sina trug an diesem Abend ihr blondes Haar offen und sie hatte eine Strickweste, sowie eine weiße Bluse und schwarze Pumps an. Schon allein von ihrem Aussehen her mochte ich sie nicht. Ungewollt schossen mir Wörter, wie &#8220;Zicke&#8221;, &#8220;Modepüppchen&#8221; und &#8220;eingebildet&#8221; in den Kopf. Später am Abend erfuhr ich, dass sie aus München kommt und offenbar einen reichen Vater hat. Das bestätigte mein Urteil über Sina nur noch mehr.</p>
<p>Nach ungefähr einem Jahr sah ich sie wieder. Diesmal auf einer Grillfete bei meiner Freundin Anna und deren Freund Paul. Schon als ich erfahren hatte, dass Sina mit ihrem Freund Kai auch da sein würde, war für mich klar, dass ich sie auch nach diesem Abend nicht mehr mögen würde.</p>
<p>Im Nachhinein weiß ich: Ich habe ihr Unrecht getan.<br />
Die Stimmung am Lagerfeuer war ausgelassen und alle verstanden sich gut. Nur von Sina bekam man nichts mit. Sie übte sich in Zurückhaltung und Kai übernahm für sie das Reden. Irgendwann kamen meine beste Freundin Emilie, Sina und ich ins Gespräch. Wir verstanden uns richtig gut und plauderten ausgelassen über die Schule. Man merkte ihr die Unsicherheit förmlich an und irgendwann hatte ich sogar mit ihr Mitleid. Schließlich musste es seltsam für sie sein, auf einer Grillparty in der Einöde zwischen Pferden und Bauernhöfe zu sein. Sie war eben anderes gewöhnt und dafür kann man ihr keinen Vorwurf machen. <strong>Maike Woydt</strong></p>
<div id="attachment_9457" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><img src="http://www.acht9.de/wp-content/uploads/2012/05/kakadu-570x853.jpg" alt="" title="Kakadu mit Iro" width="240" class="size-large wp-image-9457" /><p class="wp-caption-text">Nicht jeder, der einen Iro trägt, ist auch ein Punk. - Foto: SWP-Bildarchiv</p></div>
<h2>Anti-Menschen</h2>
<p>&#8220;Du Anti-Mensch, bist doch eh gegen alles!“ – Punks. Man grenzt sie aus, weil man denkt, sie seien asozial, aggressiv und dumm. „Alles Verallgemeinerungen“ sagt Kiron Wahl (17) aus Bernstadt. Er selbst war früher mit Springerstiefeln und einem Irokesen-Haarschnitt unterwegs und weiß, wie die Leute über ihn und seine Freunde geredet haben. „Manche sagten wir seien Abschaum. Andere ignorierten uns einfach.“ Das größte Problem seien aber die Medien. „Sie stellen Punks meist als schlechtes Paradebeispiel dar, was dazu führt, dass die Leute auch so denken.“ </p>
<p>Aber nicht alle Punks nehmen Drogen und die meisten haben ein Zuhause. „Zwar sind wir alle rebellisch und klar trinken wir – wie andere auch. Aber nur weil wir gerne Party machen, muss man uns nicht in einen Topf stecken“, sagt Kiron. Oft würden Punks auch irrtümlich für Nazis gehalten, vor allem von Ausländern, die sich nicht so auskennen. </p>
<p>Wurde an seiner alten Schule etwas beschädigt, war immer sofort er der Schuldige. Einige Lehrer und Schüler zeigten aber auch Interesse am Style und an der Art zu leben. Klar machten sie sich anfangs Gedanken – Vorurteile hat wohl jeder. Nach dem Kennenlernen ist das aber meist anders, meint er.</p>
<p>Mittlerweile hat Kiron seine Springerstiefel nicht mehr an und eine ganz andere Frisur – seine Punk-Freunde akzeptieren ihn trotzdem wie früher. Unter den Leuten gilt er, wegen der schwarzen Haare, jetzt aber als „Emo“.  <strong> Edric Moshidi</strong></p>
<p><!-- PHP 5.x --></p>
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		<title>Hungerspiele in Minecraft</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 13:48:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz Clauß</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Hunger Games]]></category>
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		<category><![CDATA[PVP]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit mehreren Jahren begeistert das Bausteinspiel Minecraft nun Millionen Spieler. Kein Wunder, denn immer wieder gibt es neue Updates, Entdeckungen oder Mods aus der Szene. Der neueste Clou: Multiplayer-Hungerspiele mit bis zu 150 Spielern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9433" class="wp-caption alignnone" style="width: 580px"><img src="http://www.acht9.de/wp-content/uploads/2012/05/hungergames1-2.jpg" alt="" title="Hungerspiele in Minecraft" width="570" height="373" class="size-full wp-image-9433" /><p class="wp-caption-text">Die Minecraft-Map &quot;Survival Games&quot; – Screenshot: acht9</p></div>
<p>Dass Minecraft nicht nur irgendein Spiel mit virtuellen Bauklötzen ist, ist seit den ersten gecrafteten Großprojekten klar: Taschenrechner, Raumschiffe, die Erdkugel – es gibt fast nichts, was man in Minecraft nicht bauen kann. Doch seit den Anfängen ist viel geschehen und mittlerweile boomt ein neuer Minecraft-Trend: Spiele im Spiel.</p>
<p>Da gibt es zum Beispiel &#8220;War&#8221;. <a href="http://youtu.be/1xznmXbO_Mw">Ein PVP-Arena-Plugin</a>, mit dessen Hilfe man in Minecraft Spielmodi wie Team Deathmatch oder Capture the Flag spielen kann. Letzteres wird auch auf der Seite <a href="http://minecraftpvp.com/">minecraftpvp.com</a> angeboten. Auf den öffentlichen Servern kann man außerdem im Hardcore-PVP-Modus und im Hunger-Games-Modus spielen.</p>
<p>Ganz richtig gelesen: Die Hunger Games haben es nicht nur vom Buchformat ins Filmformat, sondern jetzt auch auf den PC geschafft. Bis zu 150 Spieler kloppen sich auf den öffentlichen Servern. Da wird gestohlen und betrogen, im Team gearbeitet und vielleicht ja auch dem eigenen Team in den Rücken gefallen. Eine Runde endet, wenn nur noch ein Spieler am Leben ist. </p>
<p>Das Interessante an diesem Spielformat: Stirbt ein Spieler, dann ist er tatsächlich weg vom Fenster. Der Server kickt ihn und das war&#8217;s. Einen Respawn gibt es nicht und genau das macht den Reiz der Hunger Games in Minecraft aus.</p>
<p><iframe width="580" height="326" src="http://www.youtube.com/embed/ZA7QI7Twvq4?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Man muss wirklich vorsichtig vorgehen, um in diesem Modus auch nur den Hauch einer Chance zu haben. Lediglich zu Beginn jeder Runde haben alle Spieler kurz Zeit, in Frieden Bündnisse zu schmieden oder Rohstoffe abzubauen. Doch wenn der Server das Zeichen gibt, geht es los – wer dann noch unvorsichtig ist, überlebt nicht lange. Und wie in den echten Hunger Games gilt auch hier: Es bringt nichts, nur auf gute Bewaffnung und Panzerung zu setzen. Denn das beste Diamantschwert kann man nicht essen und ohne Essen verhungert man.</p>
<p>Auf <a href="http://minecraftpvp.com/hunger-games/">minecraftpvp.com/hunger-games</a> kann man nachsehen, auf welchen Servern in Kürze Hungerspiele starten. Befindet man sich dann auf einem der Server, sollte man sofort zu Beginn ein Kit auswählen. Drei Kits gibt es kostenlos, den Rest kann man kaufen. <a href="http://minecraftpvp.com/kits">Eine Liste der Kits findet sich hier.</a> Ist man damit fertig, sollte man in der verbleibenden Zeit die Gegend erkunden. Wachsen in der Nähe des Spawns Pilze? Gibt es Wiesen, auf denen später Tiere grasen könnten? Oder gibt es im Süden der Karte gar ein NPC-Dorf? Und was ist klüger: Mit 100 Gegnern auf das Dorf zulaufen, oder lieber die entgegengesetzte Richtung einschlagen und sich ein sicheres Plätzchen in der Wildnis suchen?</p>
<p>Einziger Schwachpunkt der Hungerspiele: Aufgrund des regen Ansturms (vor allem am Wochenende) ist es oft nicht leicht, einen Platz auf einem der Hunger-Games-Server zu ergattern. Hin und wieder bricht ein PVP-Server zudem unter der Anfragenflut zusammen. Wer dem entgehen möchte, kann jedoch auch einfach selbst eine Hunger-Games-Map auf dem eigenen Minecraft-Server installieren: Auf <a href="http://www.planetminecraft.com/project/the-survival-games/">Planetminecraft.com steht hierfür eine &#8220;Survival Games&#8221;-Karte zum Download bereit.</a> Sie ist im Gegensatz zu den PVP-Hunger-Games ähnlich wie die ursprünglichen Hunger Games aufgebaut und enthält zudem einige Quests für die Spieler. <!-- PHP 5.x --></p>
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		<title>Cool, cooler, Lockout?</title>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 11:40:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz Clauß</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Snow]]></category>

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		<description><![CDATA[Amerika testet ein Hochsicherheitsgefängnis im Weltall. Doch den Gefangenen gelingt die Übernahme der Raumstation, auf der sich auch die Tochter des Präsidenten befindet. Die USA schicken deshalb einen Geheimagenten los: Agent Snow soll die Präsidententochter retten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9413" class="wp-caption alignnone" style="width: 580px"><img src="http://www.acht9.de/wp-content/uploads/2012/05/ms1-570x234.jpg" alt="" title="MS-1 – ein Hochsicherheitsgefängnis im All" width="570" height="234" class="size-large wp-image-9413" /><p class="wp-caption-text">Die MS-1 – ein Hochsicherheitsgefängnis im All – Screenshot: acht9, Quelle: youtu.be/pmAbEgayExs</p></div>
<p>Wir schreiben das Jahr 2097. Die Vereinigten Staaten erforschen ein neues Gefangenenprogramm: Mitten im Weltraum befindet sich ein US-Hochsicherheitstrakt, die MS-1, in der knapp 500 Gefangene in einer Art Schlaf gefangen gehalten werden. Die Tochter des US-Präsidenten, Emilie Warnock (Maggie Grace) stattet diesem Gefängnis einen Besuch ab, da sie hinter all dem ein Versuchsprojekt vermutet, in dem die Auswirkungen des Weltraums auf den Menschen untersucht werden. Doch während ihrer Untersuchungen gelingt es einem Gefangenen, sich freizukämpfen und alle Haftzellen zu öffnen. Es kommt zu einem Kampf zwischen der Besatzung der MS-1 und den Insassen &#8211; die Tochter des Präsidenten befindet sich plötzlich in großer Gefahr.</p>
<p>Gleichzeitig wird auf der Erde &#8220;Snow&#8221; (Guy Pearce) vom US-Geheimdienst verhört. Ihm wird die Ermordung eines Agenten vorgeworfen. Doch als die Nachricht des Gefangenenaufstands die Erde erreicht, wird Snow selbst zum Agenten. Er soll ins All geschickt werden, um die Tochter des Präsidenten zu retten. Snow nimmt diesen Auftrag an &#8211; allerdings verfolgt er dabei auch seine eigenen Ziele.</p>
<p>Hier zeigt sich die erste Schwachstelle des Action-Streifens &#8220;Lockout&#8221;: Der Film kann nicht erklären, wieso dem Geheimdienst keine anderen Agenten zur Verfügung stehen, als ein vermeintlicher Schwerverbrecher. Und logische Durchhänger wie dieser finden sich im Film immer wieder. Wenn sich beispielsweise in einem geschlossenen Raum eine Person erschießt und daraufhin der Sauerstoffgehalt steigt &#8211; in Wirklichkeit müsste stattdessen natürlich lediglich der Sauerstoffverbrauch sinken. Oder wenn die Gefangenen ihre Zellen verlassen und direkt von dort Zugriff auf die Steuerungssysteme der MS-1 und die Abwehrgeschütze haben &#8211; ein Hochsicherheitstrakt ohne Sicherheitsschleusen? Nicht ganz: Überall in der MS-1 befinden sich diese Schleusen. Nur eben nicht zwischen dem eigentlichen Gefängnis und der Steuereinheit. Ist klar.</p>
<p><iframe width="580" height="326" src="http://www.youtube.com/embed/Q28MtVavqdg?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Auch die Action-Szenen des Films sind nicht immer gelungen. Im ersten Viertel hat man mehrmals das Gefühl, sich nicht in einem Film, sondern in einem Computerspiel zu befinden – grafisch sind viele Effekte nicht gerade eine Augenweide. Erst als Agent Snow sich im Weltraum befindet, steigt das Niveau der technischen Umsetzung.</p>
<p>Weiterhin kommen wichtige Elemente der Story viel zu kurz. Dass die Gefangenen in ihrem Dauerschlaf bleibende Schäden davon tragen &#8211; zum Beispiel eine gesteigerte Aggressivität, Erblindung, Demenz &#8211; wird nur beiläufig erwähnt. Dass die MS-1 die resozialisierende Wirkung von Gefängnissen vollständig ignoriert und dadurch erst die Aggressionen und der Aufstand der Insassen vom Zaun gebrochen werden ist dem Film keine zwei Sätze wert. In diesen beiden Fällen mag das bei einem Action-Film verschmerzbar sein, aber wenn zudem noch die komplette Hintergrundgeschichte von Snow, der Grund seiner Verhaftung, sein Ziel auf der MS-1 und das Ergebnis seines Weltraumausflugs in knappen fünf Minuten abgefrühstückt werden, dann ist das zweifelsohne Zeichen eines lückenhaften, ja schlechten Drehbuchs.</p>
<p>Letzteres spiegelt sich auch im plumpen Humor von Agent Snow wieder: Guy Pearce spielt ihn als einen Macho der übelsten Sorte. Sein Sexismus &#8211; vor allem gegenüber der Präsidententochter &#8211; soll den Film auflockern und für die nötigen Lacher sorgen. Dafür sind die Witze jedoch eindeutig zu flach. Gleichzeitig ist Snows überzogene Coolness ausgesprochen öde. Spätestens nach fünf Minuten wird deshalb klar: Snow ist ein ausgesprochen einseitiger Protagonist. Seine Kollegin Maggie Grace, die in der ersten Hälfte ständiges Opfer seiner blöden Sprüche ist und zuletzt in der Twilight-Saga zu sehen war, verkörpert leider eine ebenso einseitige und durchschaubare Emilie.</p>
<p>Die Produktion der Regisseure James Mather und Stephen St. Leger spielt dementsprechend sowohl technisch als auch in Bezug auf die Handlung eher in der unteren Liga des Genres. Wer nicht absoluter Action-Fan ist, kann also getrost die Finger von &#8220;Lockout&#8221; lassen. Der Film kommt am 10. Mai 2012 in die deutschen Kinos.<!-- PHP 5.x --></p>
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		<title>Bürostuhlprofis aus Hessen</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 12:11:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>acht9</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Laichingen]]></category>
		<category><![CDATA[verkaufsoffener Sonntag]]></category>

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		<description><![CDATA[Laichingen.  Zwei Dinge sind die Garanten für einen erfolgreichen Verkaufsoffenen Frühlingsmarkt-Sonntag in Laichingen gewesen: Das Rennen auf Bürostühlen und der sonntags offenbar lockerer sitzende Geldbeutel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9401" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.acht9.de/wp-content/uploads/2012/05/buerostuhlprofis-2.jpeg" rel="lightbox[9398]" title="Rennen auf Bürostühlen"><img src="http://www.acht9.de/wp-content/uploads/2012/05/buerostuhlprofis-2.jpeg" alt="" title="Rennen auf Bürostühlen" width="200" height="241" class="size-full wp-image-9401" /></a><p class="wp-caption-text">Rennen auf Bürostühlen – Foto: Sabine Graser-Kühnle</p></div>
<p>&#8220;Sonntags sitzt der Geldbeutel bei mir lockerer, da ist man eher in Geberlaune&#8221;, sagte eine Kundin, die gerade in einer der langen Schlangen in einem Geschäft im Laichinger Gewerbegebiet stand und aufs Bezahlen wartete. So wie ihr ging es vielen am Verkaufsoffenen Sonntag beim sechsten Frühlingsmarkt. Und solche Käuferschlangen wünschten sich die Händler auch unter der Woche.</p>
<p>Ein weiterer Grund für die Menschenmassen waren aber auch die von der Firma Stäudle ausgerichteten Landesmeisterschaften im Bürostuhlrennen. Bereits am Vormittag herrschte in der Carl-Benz-Straße ungewöhnlich hoher Publikumsverkehr. Zahlreiche Zuschauer verfolgten interessiert die Trainingsläufe zu den Meisterschaften, die am Nachmittag ausgetragen wurden. TV-Kameras unterschiedlicher Sender verfolgten ebenfalls das Spektakel. Jubel, Lachen und Motivationsrufe schallten den Besuchern schon von Weitem von der abgegrenzten Rennstrecke entgegen. Beim Showlauf waren es insbesondere die phantasievoll umgebauten Bürostühle, die teilweise mit Beifallsstürmen von den vielen Zuschauern bejubelt wurden, die die Rennstrecke flankierten.</p>
<p>So wie der &#8220;Erntestuhl&#8221;, der völlig in Getreideähren gehüllt an den Zuschauern vorbei rollte. Oder der Stuhl des Teams um Dachdecker Andre Bauer, der im Liegen gefahren mit einem skelettierten Tierschädel als &#8220;Gallionsfigur&#8221; die Gäste erheiterte.</p>
<p>&#8220;Uns geht es um den Spaß, gewinnen ist Nebensache&#8221;, sagten die sechs Fahrer des Bauer-Teams, die auch bei Zeitrennen mit von der Partie waren. Ebenso &#8220;just for fun&#8221; gingen Robert Dawson-Goodey und Tim Williamson aus England an den Start. Sie haben übers Internet vom Rennen erfahren. &#8220;Wir sind bei sämtlichen Spaßrennen dabei, also auch hier&#8221;, meinte Dawson-Goodey, den als Engländer freilich nicht unbedingt die Landesmeisterschaft lockte.</p>
<p><iframe width="580" height="326" src="http://www.youtube.com/embed/QuM28EVdP8M?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Aber wehe, wenn die &#8220;Hesse komme&#8221;: Weit ernster nahm es das Team aus Wetzlar, das mit acht Teilnehmern angerückt war. Die amtierenden hessischen Meister und Viertplatzierten der Deutschen Meisterschaften aus dem vergangenen Jahr wollten in Laichingen Punkte für die Deutsche Meisterschaft 2013 holen, erzählte Jens Kraft.</p>
<p>Sein Team belächelte die schwäbischen &#8220;Anfänger&#8221; aus der Region &#8211; immerhin rund die Hälfte der 40 Teilnehmer. &#8220;Von schwäbischen Tüftlern keine Spur, ihnen fehlt die Erfahrung die Stühle auf Schnelligkeit zu pimpen und an ihrem Fahrstil dürfen sie auch noch feilen&#8221;, meinte Kraft. Seine Truppe übt mehrere Wochen vor den Wettkämpfen und das Jahr über wird an den Stühlen geschraubt.</p>
<p>Auch zwei Frauen gingen für sie an den Start. &#8220;Es ist Adrenalin pur, wenn man die Strecke runter knattert&#8221;, fanden die beiden Frauen. Dabei sieht es ganz schön gefährlich aus, wenn die Fahrer auf ihren umgebauten Stühlen daher rasen. &#8220;Unsere Jungs haben uns gute Stühle gebaut, auf denen fühlen wir uns total sicher.&#8221;</p>
<p>Die Besucher flanierten vom Bürostuhlrennen zum Gewerbegebiet und zurück. Weder Regenschauer noch Gewitter konnten das Treiben trüben. Denn auch im Gewerbegebiet war neben interessanten Informationen zu Neuheiten viel für die Unterhaltung von Jung und Alt geboten. Außerdem blieb in vielen Küchen der Herd kalt. Die Frage &#8220;Hast du heute schon gekocht&#8221; war in der Regel rasch beantwortet: &#8220;Nein, wir haben hier gegessen.&#8221;</p>
<p>Und so hatte der Tag für alle etwas: Die Einen stillten ihren Sensationsdurst beim Rennen, andere ihre Kauflust in den Läden, Kinder freuten sich am abwechslungsreichen Spielprogramm und die Erwachsenen am kochfreien Sonntag. <strong>Sabine Graser-Kühnle</strong> (<a href="http://www.swp.de/ulm/lokales/alb_donau/Laichingen-Buerostuhl-Buerostuhlrennen-verkaufsoffen-Sonntag;art4299,1450847" rel="nofollow">Erschienen auf swp.de</a>)<!-- PHP 5.x --></p>
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		<title>Tricksen, täuschen, tarnen: Spickzettel aus drei Schülergenerationen</title>
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		<pubDate>Sat, 05 May 2012 09:21:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>acht9</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Spickzettel]]></category>

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		<description><![CDATA[Ichenhausen.  Spickzettel gehören zur Schule wie die Klassenarbeit und der Schulverweis. Eine Ausstellung im Bayerischen Schulmuseum versammelt Exemplare aus über 80 Jahren. Kurios: Durch die Schau führt ein Rektor.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9371" class="wp-caption alignnone" style="width: 580px"><img src="http://www.acht9.de/wp-content/uploads/2012/05/spicker02-570x320.jpg" alt="" title="Geografie-Spickzettel" width="570" height="320" class="size-large wp-image-9371" /><p class="wp-caption-text">Ein sehr detaillierter Geografie-Spickzettel zu den Vereinigten Staaten von Amerika – Foto:  Axel Habermehl </p></div>
<p>Otto Imminger strahlt über das ganze Gesicht. Der Schulleiter der Mittelschule Ichenhausen zeigt auf eine Vitrine, in der unzählige Zettel im Miniaturformat liegen und ein gutes Dutzend Jugendlicher reckt die Hälse, um bessere Sicht zu haben. &#8220;Lauter Lernbegierige&#8221; sagt Imminger und freut sich noch mehr. &#8220;Ich habe noch nie gespickt&#8221;, sagt ein Mädchen. &#8220;Ja, klar&#8221;, erwidern ihre Klassenkameraden im Chor.</p>
<p>Rektor Imminger lächelt milde, Eigentlich müsste er jetzt einen Vortrag halten. Von Betrug sprechen und von ernsten Konsequenzen, von Ehrlichkeit und vom Erschleichen von Leistungen. Aber das tut Imminger nicht. Er sagt: &#8220;Das ist ja eine Höchstleistung für die Augen.&#8221; Der Rektor führt eine Klasse der Berufsfachschule Krumbach samt Lehrerinnen durch die Wanderausstellung &#8220;Spickzettel &#8211; Bloß nicht erwischen lassen&#8221; im Bayerischen Schulmuseum. Streng genommen führt er die Jugendlichen in das Handwerk des Schulbetrugs ein, leistet Beihilfe zum Unterschleif.</p>
<p>&#8220;Streng genommen ist es natürlich Betrug&#8221;, sagt Imminger. Trotzdem nimmt er die versammelte Schüler-List mit Humor. Sogar ein bisschen Bewunderung schwingt in seiner Stimme mit. Sechs Vitrinen sind im ersten Stock des Museums aufgestellt, dazu sechs Pulte, auf denen unter Glas 1500 Spickzettel liegen, an den Wänden hängen Info-Poster, in einer Ecke läuft auf einem Monitor ein kleiner Film. Die Mehrzahl der Schummelzettel stammt von dem Nürnberger Mathematiklehrer Günter Hessenauer, der in den 60er Jahren begann, die verbotenen Helferlein zu sammeln.</p>
<p>Die Ausstellungsstücke lassen Rückschlüsse auf den Wandel der Lehrpläne zu, auf die Sprache der Jugend und auf ihren Einfallsreichtum. Und dem sind kaum Grenzen gesetzt. Imminger zeigt auf eine Vitrine, in der eine Limonaden-Flasche liegt. Auf den ersten Blick sieht sie ganz normal aus. Erst beim zweiten Hinsehen wird der Schwindel klar. Das täuschend echt aussehende Etikett gibt keine Auskunft über Inhaltsstoffe und Verfallsdatum, sondern über die USA und das Zeitalter des Imperialismus.</p>
<p><center><br />
<a href="http://www.acht9.de/wp-content/uploads/2012/05/spicker01.jpg" rel="lightbox[9370]" title="Eine Reproduktion von Jens Lehmanns Elfmeter-Spicker "><img src="http://www.acht9.de/wp-content/uploads/2012/05/spicker01-150x150.jpg" alt="" title="Eine Reproduktion von Jens Lehmanns Elfmeter-Spicker " width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-9376" /></a>   <a href="http://www.acht9.de/wp-content/uploads/2012/05/spicker03.jpg" rel="lightbox[9370]" title="Rektor Otto Imminger"><img src="http://www.acht9.de/wp-content/uploads/2012/05/spicker03-150x150.jpg" alt="" title="Rektor Otto Imminger" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-9375" /></a><a href="http://www.acht9.de/wp-content/uploads/2012/05/spicker04.jpg" rel="lightbox[9370]" title="Mini-Kamera"><img src="http://www.acht9.de/wp-content/uploads/2012/05/spicker04-150x150.jpg" alt="" title="Mini-Kamera" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-9374" /></a><br />
<i>Eine Reproduktion von Jens Lehmanns Elfmeter-Spicker (links), Rektor Otto Imminger als Spickzettel-Museumsführer (Mitte) und eine Mini-Kamera, mit der ein Abiturient Helfern Einblicke in seine Klausur verschaffte. Fotos: Axel Habermehl</i><br />
</center></p>
<p>Auch die andere Seite beleuchten die Spickzettel. &#8220;Manchmal ist es verrückt, was Lehrer wissen wollen&#8221;, sagt Imminger stirnrunzelnd und führt zu einem seiner Lieblingsstücke. Einem dünnen, mehrfach gefalteten Papierstreifen, mit dem ein Schüler in eine Geografie-Klausur ging: Darauf stehen in winziger Handschrift fein säuberlich aufgelistet alle 50 Bundesstaaten der USA, die 17 längsten Flüsse des Landes und die 62 größten Städte.</p>
<p>Auch Exemplare aus anderen Ländern sind zu sehen. Spicker aus Japan, den Vereinigten Staaten und Jordanien. Außerdem High-Tech-Spicker jüngeren Datums. Eine winzige Knopflochkamera, beschlagnahmt beim Abitur 1996 in München, ein Foto-Handy, eine manipulierte Armbanduhr. Aber auch Klassiker wie den aufgerüsteten Radiergummi, das umfunktionierte Lineal. Das Glanzstück der Sammlung: Eine Reproduktion des berühmten Stutzen-Zettels, mit dem Nationaltorwart Jens Lehmann bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 im Elfmeterschießen die Argentinier verwirrte. Das Original liegt im Haus der Geschichte in Bonn. Für eine Million Euro hat es ein Unternehmen ersteigert und dem Museum zur Verfügung gestellt.</p>
<p>&#8220;Bei meinen Klausuren kann man eigentlich nicht spicken&#8221;, behauptet Gabi Bayer-Steigerwald, die als Lehrerin den Schulausflug ins Museum begleitet. Einen Spickzettel habe sie schon lange nicht mehr beschlagnahmt. In ihrem Unterricht an der Berufsfachschule für Sozialpflege sitzen künftige Sozialbetreuer und Altenpfleger. &#8220;Wir fragen kein Wissen ab&#8221;, sagt sie. &#8220;Die Schüler müssen immer einen Transfer leisten.&#8221; Ein Mädchen, das mitgehört hat, lächelt wissend. <strong>Axel Habermehl</strong> (<a href="http://www.swp.de/ulm/lokales/alb_donau/Spickzettel-Schulmuseum-Klassenarbeit-Schulverweis;art4299,1449232" rel="nofollow">Erschienen auf swp.de</a>)<!-- PHP 5.x --></p>
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		<title>Die Live-Premiere: H-Blockx rocken in Berghülen</title>
		<link>http://www.acht9.de/2012/05/die-live-premiere-h-blockx-rocken-in-berghuelen/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 13:51:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo Eberl</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Print]]></category>
		<category><![CDATA[[Sub]Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[H-Blocks]]></category>

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		<description><![CDATA[Die H-Blockx waren in den 90ern das Nonplusultra des deutschen Crossover. Am 11. Mai geben sie beim Berghüler Mairock die Live-Premiere ihres Albums „HBLX“. Gitarrist Tim „Tinte“ Humpe im Interview. 
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9353" class="wp-caption aligncenter" style="width: 580px"><img src="http://www.acht9.de/wp-content/uploads/2012/05/HBloxx-e1336139406281.jpg" alt="" title="H-Blockx" width="570" height="265" class="size-full wp-image-9353" /><p class="wp-caption-text">Sie lieben es, vor vielen Leuten zu spielen, ihr neues Album stellen die H-Blocks in Berghülen vor.  Foto:Markus Hauschild</p></div>
<p><strong>Auf „HBLX“ geht’s zur Sache wie in Euren Anfangsjahren. Ist das der Grund für den Titel?</strong><br />
<strong>TINTE: </strong>Ja. Wir haben uns relativ wenig Zeit gegeben, waren nur drei Wochen im Studio, und es fühlte sich so an wie früher. Deshalb der Titel. </p>
<p><strong>Wie bewahrt eine Band nach mehr als 20 Jahren die Liebe zur Musik?</strong><br />
<strong>TINTE:</strong> Wir wollen auf der Bühne stehen und vor vielen Leuten spielen. Es gibt immer wieder Momente, die einem starke Impulse geben. Als wir 2010 bei Rock am Ring vor „Kiss“ und 85<TH>000 Menschen spielen konnten, bekamen wir wieder den Drive ins Studio zu gehen, um eine neue Platte aufzunehmen. </p>
<p><strong>Euer Song „Love Can&#8217;t Say“ könnte von den Red Hot Chili Peppers sein. Nervt Dich so ein Vergleich?</strong><br />
<strong>TINTE:</strong> Nö, eigentlich nicht. Wenn man ehrlich ist, entstand die Band 1990 wegen eines Konzerts der Chili Peppers in Münster, das drei von uns gesehen hatten. Sie waren besonders früher Vorbilder für uns. </p>
<p><strong>Lebt Euer Sound, der ja noch facettenreicher ist, von Euren Erfahrungen im Musikbusiness?<br />
TINTE:</strong> Das mit Sicherheit. Wir arbeiten auch als Produzenten und spielen in anderen Bands. Vincent Sorg, der auch die Toten Hosen produziert, hat das gesteuert. Wir haben zwar auf Details geachtet, die Songs aber alle live eingespielt. Wir wollten wie auf der Bühne klingen. </p>
<p><strong>Euer Sänger Henning Wehland hat sich vom rappenden Sänger zum singenden Rapper entwickelt. Ist das Songwriting dadurch einfacher?<br />
TINTE: </strong>Henning hat bei den Söhnen Mannheims sein stimmliches Handwerkszeug erweitert. Das hat natürlich dazu beigetragen, dass dieses Album so stark geworden ist. </p>
<p><strong>Man fragt sich bei Bands, die nicht dauernd auf Tour sind, von was leben die eigentlich?<br />
TINTE:</strong> Ich war oft Produzent, produziere inzwischen aber Groß-Events und mache Live-Marketing. Henning singt bei den Söhnen und ist Manager von The Bosshoss und Pohlmann. Unser Bassist Gudze ist ein gefragter Live- und Studiomusiker und war beim Lindenberg-Musical „Hinterm Horizont“ erster Bassist. Unser Schlagzeuger Steddy spielt noch bei Timid Tiger und hat Caspers Album „XOXO“ produziert. Wir haben also reichlich zu tun, aber der rote Faden in unserem Leben sind die HBlockx. </p>
<p><strong>Seht Ihr Euch als Live-Band?<br />
TINTE</strong>: Konzerte waren für uns immer das A und O. Aber wir wollen auch neue Songs spielen und keine Schützenfest-Kapelle sein, die nur ihre Hits spielt. </p>
<p><strong>Ist Berghülen die Livepremiere für die neuen Songs?<br />
TINTE:</strong> Genau. Wir haben neun Songs der neuen Platte geprobt. Mal schauen, was wir spielen. </p>
<p><strong>Wieso spielt Ihr beim Mairock?<br />
TINTE: </strong>Wir waren ja schon mal da, und es war super. Tom, der Veranstalter, hat immer wieder gefragt, ob wir nicht noch mal spielen wollen. Jetzt hat es gepasst, und wir freuen uns sehr.</p>
<p><strong> Info:</strong> Die HBlockx spielen am Freitag, 11. Mai, neben Unbuttoned Heart und 5 Days Lost auf dem 21. Berghüler Mairock. Ihr Album „HBLX“ wird am 25. Mai veröffentlicht.<br />
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