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	<description>Das Jugendmagazin im Süden der Republik</description>
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		<title>Gestatten: Freud. Sigmund Freud.</title>
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		<pubDate>Tue, 21 May 2013 09:10:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harriet Hanekamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Sigmund Freud]]></category>

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		<description><![CDATA[Was ist schlimmer als alles andere? Wenn wir von Menschen, die uns etwas bedeuten, enttäuscht werden. Derjenige, der das gesagt hat, ist kein geringerer als der große Psychoanalytiker Sigmund Freud. Und er hat recht, findet acht9-Autorin Harriet Hanekamp. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_13607" class="wp-caption aligncenter" style="width: 580px"><img src="http://www.acht9.de/wp-content/uploads/2013/05/Freunde-570x233.jpg" alt="" title="Freunde" width="570" height="233" class="size-large wp-image-13607" /><p class="wp-caption-text">Freundschaft für immer? Leider klappt das nicht immer so, wie man anfangs denkt. - Foto: Volkmar Könneke</p></div>
<p>Gestatten: Freud. Sigmund Freud. Der hat vor etwa 100 Jahren in seinen Thesen zum Lustprinzip, nachdem der Mensch nach der Abwesenheit von Schmerz, Leid und Unlust und dem Empfinden starker Lustgefühle, wie dem Empfinden von Glück, verlangt, schon festgestellt:„Von drei Seiten droht das Leiden, vom eigenen Körper […], von der Außenwelt […] und endlich aus den Beziehungen zu anderen Menschen. Das Leiden, das aus dieser Quelle stammt, empfinden wir vielleicht schmerzlicher als jedes andere […], obwohl es nicht weniger unabwendbar sein dürfte als die Leiden anderer Herkunft“.</p>
<p>Ob Naturkatastrophen mit schrecklichen Auswirkungen unser Leben zerstören oder wir einfach nur jeden Morgen auf dem Fahrrad im Regen in die Schule fahren müssen, wir uns vom Leben überfahren fühlen und das Unglück uns immer wieder von Neuem auf den Füßen herumtrampelt – am schlimmsten erscheint es uns, wenn uns Menschen, die uns etwas bedeuten, verletzen und enttäuschen. Wenn wir den Weg ins Ungewisse nehmen, und hoffen, dort auf jemanden zu treffen, der uns liebt und hinnimmt, wie wir sind, wir es aber doch nicht wissen. Wenn Menschen einen Wirbelsturm der Gedanken und unkontrollierbaren Emotionen in uns entfacht haben und uns am Ende vielleicht doch nur in den Trümmern unserer Wünsche, Gedanken und Träume stehenlassen können. Wenn man nicht weiß, was die Zukunft &#8211; vielleicht eine gemeinsame Zukunft? &#8211; bringt. Durch Menschen, die uns etwas bedeuten, sind wir am leichtesten verletzbar, denn sie sind es, die wir zum Glücklichsein brauchen.</p>
<p>Und weil uns dieses Leiden – wie Freud sagt – schmerzlicher als jedes andere erscheint, und uns von innen heraus kaputt macht, finden wir oft keinen Ausgang aus dem Dilemma der Gefühle und dem Schmerz, den wir selbst entstehen ließen. Und das, obwohl es in unserer Hand liegt, wie wir versuchen, ihn zu betäuben oder ganz aus der Welt zu schaffen.<br />
Deshalb heißt es ab heute: Schlechtes Wetter, Alltagsprobleme, Seelennot &#8211; es gibt für alles eine Lösung: Regenhosen, eine entspannte Weltanschauung, Träumen, ohne sich dabei zu verlieren.<br />
Und vielleicht finden wir den richtigen Weg dann ganz von selbst und gehen ihn gemeinsam weiter.<br />
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		<title>Facebook startet IP-Telefonie in Deutschland</title>
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		<pubDate>Mon, 20 May 2013 07:15:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz Clauß</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook führt VoIP in Deutschland ein]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook VoIP in Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[IP-Telefonie]]></category>
		<category><![CDATA[telefonieren mit Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[VoIP]]></category>

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		<description><![CDATA[Facebook hat seine neue VoIP-Funktion nun auch für deutsche Smartphone-Nutzer aktiviert. Mit der Facebook-App oder dem Facebook-Messenger kann man jetzt also auch hierzulande telefonieren. Das Soziale Netzwerk könnte damit mobile VoIP-Telefonie in Deutschland etablieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_10925" class="wp-caption aligncenter" style="width: 580px"><img src="http://www.acht9.de/wp-content/uploads/2012/08/facebook-e1346335563649.jpg" alt="" title="Facebook " width="570" height="427" class="size-full wp-image-10925" /><p class="wp-caption-text">Facebook ermöglicht jetzt auch deutschen Nutzern über die Smartphone-App zu telefonieren. Foto: Stephan Jansen, dpa  </p></div>
<p>Vor allem junge Menschen sind auf Facebook quasi rund um die Uhr online und nutzen zuhause und unterwegs den Facebook-Chat. Seit wenigen Tagen können sie die Facebook-App und den Facebook-Messenger sowohl unter Android als auch unter iOS nicht nur als SMS-Ersatz, sondern auch zum Telefonieren benutzen. <a href="http://derstandard.at/1363711231646/Facebook-startet-VoIP-Anrufe-nun-in-Oesterreich">Denn wie der österreichische Standard berichtet</a>, hat das soziale Netzwerk jetzt auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz seinen VoIP-Dienst für Smartphones gestartet. Um mit der Facebook-App zu telefonieren muss man einfach innerhalb eines bestehenden Chats auf den Info-Button klicken und dort die VoIP-Funktion auswählen.</p>
<p>Ich bin mir selbst nicht sicher, ob ich das gut oder schlecht finden soll, weil Facebook sich damit in einen weiteren Lebensbereich seiner Nutzer einmischt. Aber ich glaube, dass diese neue Funktion gute Chancen hat, sich zu etablieren. Schon jetzt benutzen viele den Facebook-Messenger öfter als Whatsapp oder SMS. Weil er sowohl auf Smartphones und Desktoprechnern funktioniert und man sich so immer und überall unterhalten kann. Die neue Telefon-Funktion ist da der logische nächste Schritt. Schon weil Facebook im Gegensatz zu den Konkurrenz-Apps sowieso auf den meisten Smartphones installiert ist.</p>
<p>Besagte Konkurrenz hatte es da bisher schwerer. Skype benutzen viele, wenn überhaupt, nur für Ferngespräche, aber nicht für alltägliche Telefonate. Auch Viber hat sich hierzulande bisher nicht durchsetzen können – das Programm greift auf das Adressbuch des Nutzers zu und bis heute weiß niemand so recht, was es mit den ergatterten Daten anstellt. Facebook hingegen nutzen bereits jetzt 20 Millionen Deutsche. Die Chancen, dass sich die neue Funktion durchsetzt, stehen also nicht schlecht. </p>
<p>Was haltet ihr von Facebooks VoIP-Funktion? Werdet ihr sie benutzen? Oder findet ihr, dass man lieber beim guten alten Telefon bleiben sollte? Schreibt eure Meinung hier im Blog in die Kommentare oder postet sie – wer hätt&#8217;s gedacht – <a href="https://www.facebook.com/acht9">auf unserer Facebook-Seite</a>!<!-- PHP 5.x --></p>
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		<title>Zweiter Songslam heute Abend in der Podiumbar</title>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 10:37:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yasemin Gürtanyel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>
		<category><![CDATA[[Sub]Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Podiumbar]]></category>
		<category><![CDATA[Songslam]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Ganze ist eine Mischung aus Poetry Slam und Bandcontest: Den zweiten Songslam in der Podiumbar des Ulmer Theaters gibt es heute Abend, 17. Mai. Achtung, der Andrang dort ist stets groß. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_13596" class="wp-caption alignleft" style="width: 580px"><img src="http://www.acht9.de/wp-content/uploads/2013/05/SongSlamUlm-Plakat2-11-570x234.jpg" alt="Benni Benson singt vom Verlieben, von Trennungen und Neuanfängen. In der Podiumbar ist er &quot;special guest&quot;. - Foto: Benni Benson" title="Benni Benson singt vom Verlieben, von Trennungen und Neuanfängen. In der Podiumbar ist er &quot;special guest&quot;. - Foto: Benni Benson" width="570" height="234" class="size-large wp-image-13596" /><p class="wp-caption-text">Benni Benson singt vom Verlieben, von Trennungen und Neuanfängen. In der Podiumbar ist er &quot;special guest&quot;. - Foto: Benni Benson</p></div>
<p>Singer/Songwritermusik ist derzeit äußerst angesagt. Aber dass der Songslam, der vor einigen Wochen erstmals in der Podiumbar des Theaters Ulm abgehalten wurde, ein derartiger Erfolg würde, hätte Danny Richter nicht gedacht. Richter ist selbst Singer/Songwriter, auf die Idee einen Slam zu veranstalten ist er gekommen, weil es derartige Veranstaltungen in anderen Teilen Deutschlands bereits gibt.</p>
<p>Im Grunde kann man sich das Ganze vorstellen wie eine Mischung aus Poetry Slam und Bandcontest. Nur dass bei den Songslams eben keine Bands auftreten, sondern maximal zwei Musiker, die möglichst akustisch spielen. Wie beim Poetry Slam stimmt dann das Publikum darüber ab, welcher Vortrag am Besten war.</p>
<p>Sowohl beim Publikum als auch bei den Musikern ist das Ganze schon beim ersten Anlauf wie gesagt prima angekommen. „Nach einer halben Stunde konnten wir niemanden mehr reinlassen, so voll war es“, berichtet Danny Richter. Von dem Erfolg war er überwältigt, wie er sagt. Begeistert war dementsprechend auch die Besitzerin und Leiterin der Podiumbar Martina Rubel, bei der Danny mit seiner Songslam-Idee offene Türen eingerannt hatte.</p>
<p>Während er für den ersten Slam teils noch Musiker anfragen musste, ob sie gerne mitmachen würden, sind nun alle weiteren bis Juni komplett ausgebucht, berichtet Danny. Sechs Künstler stehen jeweils nacheinander auf der Bühne, das Publikum wählt mittels Abstimmkärtchen die drei Besten aus. Die treten dann nochmals an, diesmal ist der Publikums-Applaus entscheidend.</p>
<p>Außer Konkurrenz tritt jedes Mal ein „Special Guest“ auf, heute Abend ist es der Singer/Songwriter Benni Benson aus Augsburg. Bensons Songs handeln vom Scheitern, vom sich Verlieben, von Trennungen und von Neuanfängen, das Ganze ist verpackt in Wortwitz und Charme, das kündigen die Veranstalter an.</p>
<p>Übrigens: Der Ulmer Songslam hat gegenüber anderen, ähnlichen Veranstaltungen zwei Besonderheit, so Danny. Zum einen gibt es für die Sieger immer einen kleinen Preis, das kann zum Beispiel ein Gutschein für Musikinstrumente sein. Zum anderen dürfen die Sieger der einzelnen Slams auf dem Obstwiesenfestival (OWF) am Samstag, den 24. August, auf der Zeltbühne nochmals um die Gunst des Publikums kämpfen. „Das hat Clemens vom OWF-Team spontan vorgeschlagen, ich fand die Idee gut“, sagt Danny.</p>
<p>Nach dem Obstwiesenfestival ist keineswegs Schluss mit den Songslams, kündigt Danny an. Die Veranstaltungen in der Podium-Bar sollen auf jeden Fall weiter gehen, je nach Resonanz könnte auch das Finale auf dem Obstwiesenfestival durchaus wiederholt werden. Schließlich liebt das Publikum offenbar akustische Musik. Warum das so ist? „Das ist einfach mal was anderes als das typische Band-Format“, vermutet Danny. „Und die Konzerte haben eine privatere Atmosphäre, die Musik ist eindringlich und intim.“</p>
<p><strong>Info</strong> Der Songslam in der Podiumbar des Theaters Ulm findet heute Abend, 17. Mai, von 22 Uhr an statt. Sechs Musiker werden um die Gunst des Publikums spielen, außer Konkurrenz tritt der Augsburger Singer/Songwriter Benni Benson als „Special Guest“auf. Wegen etwaig großen Andrangs ist es ratsam, etwas früher vor der Podiumbar einzutreffen.<br />
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		<title>Prachtstraßen und tolle Aussicht</title>
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		<pubDate>Thu, 16 May 2013 09:19:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>acht9</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
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		<category><![CDATA[Notre-Dame]]></category>
		<category><![CDATA[Paris]]></category>

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		<description><![CDATA[Paris, die Stadt der Mode. Für fünf Tage durfte ich das Leben und die Leute von Paris besser kennenlernen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_13544" class="wp-caption aligncenter" style="width: 561px"><img src="http://www.acht9.de/wp-content/uploads/2013/05/Paris.jpg" alt="" title="Paris" width="551" height="251" class="size-full wp-image-13544" /><p class="wp-caption-text">Gigantisch ist die Aussicht vom Eiffelturm - man sollte allerdings schwindelfrei sein. - Foto: Benjamin Honold</p></div>
<p>Eine der wohl bekanntesten Straßen der Welt ist die Champs-Elysees. Hier haben sämtliche Nobelläden, wie Gucci, Prada oder Louis Vuitton ihren Hauptsitz oder eine Verkaufstelle. Als ich zum ersten Mal diese ewig lange Modestraße sah, war ich überwältigt. Von hier, darüber waren ich und meine Klasse uns im Klaren, wollte jeder etwas mit Nachhause nehmen. Für mich, einen eher Sportbegeisterten, wurden es am Ende ein neues Paar Fußballschuhe – allerdings nicht von Prada, sondern von Nike. </p>
<p>Da wir nicht sehr weit von der Champs-Elysees entfernt wohnten, gingen wir jeden Abend auf diese Straße. Übrigens, hier tummelten sich nicht nur Kunden der verschiedenen Läden, sondern auch viele Reinigungskräfte. Fast an jeder Ecke lief ein Mann herum und sammelte den liegengelassenen Müll anderer Leute ein. Reinigungsfahrzeuge waren auch keine Seltenheit. Sie spritzten auch mal gerne Leute mit ihrem Seine-Wasser ab, während diese gerade an einer Ampel warteten. Außerdem waren hier auch viele Straßenartisten zu sehen, die ihre Künste zur Schau stellten. Übrigens, in einem Restaurant auf der Champs-Elysees kostet eine kleine Pizza 16 Euro!</p>
<p>Doch nun wechseln wir einmal zu einer weiteren großen Attraktion von Paris. Der Eiffelturm. Von weitem hatte mich der Eiffelturm enttäuscht, ich hatte mir ihn viel größer und imposanter vorgestellt. Doch als ich direkt unter ihm stand, begriff ich erst ,wie riesig der Turm wirklich war. Später, als ich den Aufzug auf die Spitze des Turms nahm und nach oben sah, bekam ich die ersten Schwindelgefühle. Doch die waren im Vergleich dazu, als ich dann ganz oben stand, gar nichts. Ich hatte immer das Gefühl als würde der Turm ein wenig schwanken, wobei ich dies mir vermutlich nur eingebildet hatte. Ich machte ein paar Fotos und versuchte dann so schnell wie möglich wieder runter zu kommen, obwohl die Aussicht von dort oben über Paris gigantisch war.</p>
<p>Das nächste Ziel der Reise war das Louvre. Zuerst einmal war der Weg dorthin atemberaubend. Die lange, schöne Gerade auf das Schloss zu mit den perfekt angeordneten Alleebäumen war einfach großartig. Es erschien uns wie ein Witz, als dann unsere Lehrerin uns mitteilte, dass die Könige Frankreichs früher hier nicht wohnen wollten, weil es für sie zu klein war. Im Louvre drinnen war natürlich für mich nur die Frage, wo den die Mona Lisa stehen würde, da ich sonst keine anderen Gemälde kannte. Später, als ich die Mona Lisa entdeckt hatte, hat es ein bisschen gedauert, bis ich sie so richtig sah und fotograhphieren konnte,da in diesem Raum natürlich alle nur sie sehen wollten. </p>
<p>Ein weiteres großes Ziel in Paris ist Notre–Dame. Von der Kirche war ich allerdings sehr enttäuscht, da sie nicht viel größer war im Innenraum als unseres Ulmer Münster. So entschied ich mich nach etwas weniger als zehn Minuten, die Kirche wieder zu verlassen. Anschließend suchte ich mir ein billigeres Resturant, was ich in Paris selbst in den letzten Ecken nicht gefunden habe, setzte mich hin und wartete bis es Zeit war, mit meiner Klasse eine Bootstour auf der Seine zu machen. Auf dieser Bootstour fiel mir auf, dass Paris wohl die Stadt mit den meisten Brücken der Welt sein musste, da es unglaublich war, dass fast nach jeden 20 Metern eine Brücke kam. Die Bootstour ist nur zu empfehlen, weil sie sehr entspannend war.</p>
<p>Ich fand, dass ich in Paris eine schöne Zeit hatte und dorthin jeder Zeit wieder zurückkehren würde. Mich hat vorallem die Champs-Elysees in ihren Bann gezogen. Trotz der Enttäuschung zu Beginn hat mich der Eiffelturm mit seiner Größe auch noch begeistert. </p>
<p><strong>von Benjamin Honold, 16 Jahre</strong><!-- PHP 5.x --></p>
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		<title>Manga-Zeichnen: Feuervögel und elektrische Wölfe</title>
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		<pubDate>Tue, 14 May 2013 08:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jasmin Braun</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Print]]></category>
		<category><![CDATA[[Sub]Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Manga]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer Mangas nicht nur lesen, sondern auch selbst zeichnen will, konnte auf einem Zeichenkurs in der Buchhandlung Gondrom die Grundlagen lernen. Für alle, die das verpasst haben, hier einige Tipps. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_13531" class="wp-caption aligncenter" style="width: 580px"><img src="http://www.acht9.de/wp-content/uploads/2013/05/Feuervogel-570x234.jpg" alt="" title="Feuervogel" width="570" height="234" class="size-large wp-image-13531" /><p class="wp-caption-text">Ein paar Flammen im Gefieder machen aus einem gewöhnlichen Piepmatz einen Feuervogel. Foto: Jasmin Braun</p></div>
<p>Fröhliche, quietschfidele japanische Musik schwirrt mir um die Ohren, als ich den Gondrom betrete. Hey, das Lied kenne ich doch! Und das Nächste auch! Als eingefleischter Manga-, Anime- und Japanfan bin ich sehr erstaunt, dass ich mit meinem Faible doch nicht so alleine bin wie gedacht. Denn nach und nach füllt sich der von oben bis unten mit Mangas zugepflasterte Raum im 2. Stock der Buchhandlung mit lernwilligen Mangazeichnern, überwiegend Jugendliche. Bevor der Mangazeichenkurs „Magische Tiere“ beginnt, stürzen sich alle auf die Regale, um in den Neuerscheinungen zu stöbern. Als Zeichnerin Nadine Wewer eintrifft, schnappen wir uns Stift, Radiergummi und Clipboard und schon geht’s los. </p>
<p>Wir wollen magische Tiere zeichnen, aber zuerst sollen wir uns an echten Tieren orientieren, meint Nadine und fordert uns auf, einen Vogel zu zeichnen. Von diesem Grund-Tier, das gar nicht sonderlich ausgefeilt oder detailreich sein muss, gehen wir aus und schmücken es mit magischen Attributen, bei denen der Kreativität keine Grenzen gesetzt sind. Ob Flammen, Blitze, Wasser, Schuppen, Hörner, es gibt unzählige Möglichkeiten, unseren Piepmatz aufzupimpen. Ich verziere mein Vögelchen zu einem coolen Feuervogel.</p>
<p>Allerdings ist es oft gar nicht so einfach, aus dem Kopf zu zeichnen. Daher hat Nadine verschiedene Bilder von Tieren mitgebracht, damit wir diese abzeichnen und sie wieder mit speziellen Eigenschaften dekorieren. Ich erwische ein Foto von einem schönen Wolf, den ich zuerst abzeichne, indem ich die groben Formen leicht skizziere. Als nächstes fahre ich die Linien, von denen ich meine, dass sie am richtigen Platz sind, dicker nach und lasse die Stellen fein und dünn, an denen ich später etwas ändern möchte. Mein Wolf soll eine elektrische, elegante Bestie werden. Jetzt verpasse ich ihm noch einen laaaangen, fetten Schwanz, der Blitze abstrahlen soll. Dafür zeichne ich ganz viele Zacken, die sich ineinander verfangen und ins Nichts abgleiten.</p>
<p>Zwischendrin schaut Zeichnerin Nadine jedem von uns über die Schulter, mich fragt sie, ob ich mein Bild auch farbig machen will. Natürlich, antworte ich, nur wie? Meine Nebensitzerin schlägt vor, das Ganze monochrom anzugehen, sprich auf einem farbigen Papier die Helligkeiten und Schattierungen mit Buntstiften herauszuarbeiten. Weil ich finde, dass das eine super Idee ist, bekomme ich ein oranges Tonpapier geschenkt und fange an, meine Zeichnung auf das Tonpapier abzupausen: Die Rückseite der Zeichnung wird vollkommen mit Bleistift angemalt. Dann legt man die Zeichnung über das andere Papier, und zeichnet die Linien ganz fest nochmal auf dem Original nach. Et voilà: Meine Zeichnung gibt es jetzt zweimal! </p>
<p>Jetzt geht’s an die Polychromos, das sind teure Buntstifte von Faber Castell, die besonders gut für monochrome Arbeiten geeignet sind. Zunächst fahre ich meinen Wolf mit einem weißen Stift ganz nach, dann inszeniere ich einen Verlauf von den elektrischen Stellen abgehend jeweils nach innen und nach außen. Nachdem ich mit allen Helligkeiten fertig bin, kommen die dunklen Stellen dazu. Hierfür nehme ich nicht etwa einen schwarzen, sondern einen dunkelblauen Stift, der auf dem orangen Papier sehr lila aussieht. Ich orientiere mich dabei an meiner Wolfsvorlage und schaue nach, wo Schatten sind und wo nicht.<br />
Inzwischen erklärt Nadine uns, worauf es ankommt, wenn man Drachen zeichnen will. Immerhin gibt es in der Natur keine Vorlagen. Aber Tiere wie Alligatoren, Echsen und Fledermäuse tragen dieselben Gelenke wie Drachen. Ein Drache setzt sich quasi aus mehreren realen Tieren zusammen. So kann man die Flügelgelenke einer Fledermaus zeichnen und mit den Schuppen eines Krokodils kombinieren. Dabei gibt es noch zu beachten, dass es verschiedene Arten von Drachen gibt, z. B. Wyvern oder chinesische Drachen, welche sich im Körperbau enorm unterscheiden.</p>
<p>Zuletzt gebe ich meiner Wolfszeichnung den letzten Schliff, male eine Wasserspiegelung und ein paar Steinchen im Hintergrund. In den vier Stunden Kurs sind wirklich viele schöne Sachen herausgekommen! Dazu die Pläuschchen unter Mangafans und Gratis-Anime-Merchandise. An alle anderen Zeichner da draußen: Worauf wartet ihr, ran an die Stifte! <!-- PHP 5.x --></p>
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		<title>Studienratgeber: &#8220;Und in fünf Jahren schreib ich Buchkritiken&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 11 May 2013 14:53:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Schuster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[bevor man Germanistik studiert]]></category>
		<category><![CDATA[Germanistik]]></category>
		<category><![CDATA[INga Lüders]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Und in fünf Jahren schreib ich Buchkritiken]]></category>
		<category><![CDATA[Was man wissen muss]]></category>

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		<description><![CDATA[Germanistikstudenten sind brillentragende Sonderlinge? Deutsch studieren kann doch jeder? Von wegen! Der neue Studienratgeber für Germanistik räumt mit den Vorurteilen auf und erklärt den Studiumsdschungel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_13490" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.acht9.de/wp-content/uploads/2013/05/Und-in-fünf-Jahren-schreib-ich-Buchkritiken-e1368168700588.jpg" rel="lightbox[13466]" title="Im Studienführer findet man einen Haufen Antworten und Informationen zum Wunschstudiengang Germanistik"><img class="size-large wp-image-13490" title="Im Studienführer findet man einen Haufen Antworten und Informationen zum Wunschstudiengang Germanistik" src="http://www.acht9.de/wp-content/uploads/2013/05/Und-in-fünf-Jahren-schreib-ich-Buchkritiken-570x760.jpg" alt="Im Studienführer findet man einen Haufen Antworten und Informationen zum Studiengang Germanistik" width="150" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Im Studienführer findet man einen Haufen Antworten und Informationen zum Wunschstudiengang Germanistik - Foto: Julia Schuster</p></div>
<p>„Und in fünf Jahren schreib ich Buchkritiken &#8211; Was man wissen muss, bevor man Germanistik studiert&#8221; lautet der Titel des neuen Studienratgebers von Inga Lüders, der 2013 erschienen ist. Angesichts der momentanen Lage &#8211; in Baden-Württemberg ist das schriftliche Abitur bereits geschafft, Bayern befindet sich gerade mittendrin &#8211; stellt sich so manchem Schüler die Frage nach dem &#8220;danach&#8221;. Viele wollen sich erst einmal gründlich über ihre Wunschstudienfächer informieren und dann entscheiden. Für den, der mit dem Gedanken spielt, Germanistik zu studieren, lohnt sich ein Blick in den Studienführer.</p>
<p>Im Buch werden mit viel Witz das Studienfach Germanistik, das Studium, das Auslandsstudium und die Praktika umrissen, Kommilitonen und Dozenten aufs Korn genommen und die wichtigsten Fragen zu Berufsperspektiven, Nebenjobs, Finanzielles und Wohnen geklärt. Auch wenn das lange Inhaltsverzeichnis und die 179 Seiten erst einmal ein Schock sind, schafft es Inga Lüders, sich locker und fließend durch die 13 Kategorien zu bewegen. Die Autorin studierte selbst Germanistik.</p>
<p>Der Studienführer vermittelt einen grundlegenden Blick über das Studium und richtet sich damit an Schulabsolventen, die eher wenig vom Studienfach Germanistik wissen und sich noch nicht gründlich informiert haben &#8211; wer bereits an einem Studieninformationstag an der Universität in einer Infoveranstaltung zur Germanistik saß, wird schnell merken, dass sich Themen doppeln. Da diese aber sehr einfach und leicht erklärt werden und mit lustigen Anekdoten geschmückt sind, lohnt sich das Lesen trotzdem. So bekommt man einen guten, groben Überblick über das Studium. Auch mit Pro und Contras zum Studienfach Germanistik wird nicht gespart, sodass man danach besser abwiegen kann, ob man wirklich Deutsch studieren will. Außerdem räumt das Buch mit den weitverbreiteten Klischees des Germanistikstudiums (Germanistik kann doch jeder, der Deutsch sprechen kann; bei einem  Germanistikstudium kann man nicht ins Ausland) auf. Wer immer noch nicht genug hat, findet am Ende des Studienführers Buchtipps und Links für weiterführende Informationen, die der Vertiefung dienen.</p>
<p>Selbst wenn man nach dem Studienführer &#8220;Und in fünf Jahren schreib ich Buchkritiken&#8221; kein Germanistikstudium anstrebt, war das Lesen keine verlorene Zeit, denn es werden auch viele allgemeine Universitätsthemen (u. a. Erasmus, BAföG, Bachelor, Master, Credit Points) angesprochen, die einem in jedem Studium zwangsläufig begegnen werden.</p>
<p>Mein Fazit: Oft wird man gefragt, warum man sich für ein Studienfach entschieden hat. Im Studienführer &#8220;Und in fünf Jahren schreib ich Buchkritiken&#8221; findet man, sollte Germanistik das eigene Wunschfach sein, einen Haufen Antworten und Informationen. Obwohl ich nicht Germanistik studiere, hat das Buch mich fasziniert und amüsiert &#8211; und ein Zweitstudium ist nach dieser Lektüre bestimmt nicht ausgeschlossen.<!-- PHP 5.x --></p>
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		<title>Es leben die 50’s!</title>
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		<pubDate>Fri, 10 May 2013 12:40:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yasemin Gürtanyel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Print]]></category>
		<category><![CDATA[[Sub]Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Alley & The Gators]]></category>

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		<description><![CDATA[Musik, bei der man kaum stillstehen kann, spielen Alley &#038; The Gators. Schlagzeuger Jürgen Dellinger alias Delli van Hell über Rockabilly.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_13518" class="wp-caption aligncenter" style="width: 580px"><img src="http://www.acht9.de/wp-content/uploads/2013/05/alley-the-gators-Titelbild-570x234.jpg" alt="" title="Alley &amp; The Gators" width="570" height="234" class="size-large wp-image-13518" /><p class="wp-caption-text">Für O. Lee Stringer (von links), Delli van Hell und Jimmy Lee ist Rockabilly mehr als „nur“ Musik. - Foto:Alley &#038; The Gators</p></div>
<p><strong>Ihr seid benannt nach Bill Haleys „See You Later Alligator“, oder? </strong><br />
JÜRGEN DELLINGER: Auch. Ausschlaggebender war die Amerika-Reise, die der Gitarrist und ich 2007 gemacht haben. Da ging es durch den Süden der USA, in den Sümpfen von Louisiana sind die Alligatoren zu Hause. Und in den Südstaaten, in Memphis/ Tennessee, ist ja der Rockabilly entstanden.</p>
<p><strong>Ist Bill Haley denn Euer Vorbild?</strong><br />
DELLINGER: Er ist für alle ein Vorbild, auch wenn er nicht der einzige und nicht der erste war, der Rockabilly gespielt hat. Wichtig für uns sind auch Carl Perkins und Chuck Berry. Wir mögen auch Rhythm ’n’ Blues und Johnny Cash.</p>
<p><strong>Ist es eigentlich schwer, einen Rockabilly-Song zu schreiben, der zwar typisch ist, aber nicht klingt, wie schon tausendmal gehört?</strong><br />
DELLINGER: Doch, das ist relativ schwer. In den 50ern, als Rockabilly auch durch Elvis Presley richtig populär wurde, hat das praktisch jede Band gespielt und die Songs klingen sehr ähnlich. Es ist schwer, da das Rad neu zu erfinden. Daher covern wir lieber Songs, denen wir eine eigene Note geben. Wir schreiben schon auch Songs, aber nicht mit Gewalt.</p>
<p><strong>Zumindest in Ulm ist Rockabilly wieder ziemlich populär. Können Sie sich erklären, warum?</strong><br />
DELLINGER: Rock ’n’ Roll war nie tot! Bei dem Rhythmus muss einfach jeder mitschnippen, das sieht man auch in unserem Publikum, das altersmäßig sehr gemischt ist. Und für die, die das leben, ist es toll, dass viele Stars noch leben und touren. Zum anderen sind es einfach coole Klamotten, coole Haare, coole Autos. Und Möbel.</p>
<p><strong>Möbel?</strong><br />
DELLINGER: Ja. Ein Teil der Szene bewegt sich auf Ebay und Second-Hand Märkten. Ich habe Bekannte, die haben keine Spülmaschine, dafür aber einen Herd von anno dazumal in der Küche.</p>
<p><strong>Wie sind Sie zum Rockabilly gekommen?</strong><br />
DELLINGER: Das hat sich dahin eingedampft. Johnny Cash und solche Sachen habe ich bei meinem Vater gehört. Als Teenager grenzt man sich ja dann eher ab, bis ich 30 war habe ich eher Rock und Alternative gehört. Wobei die Ramones ja auch tollen Rock ’n’ Roll spielen. Nach der Amerika-Reise bin ich dann völlig auf Rockabilly abgefahren.</p>
<p><strong>Und die Familie macht mit?</strong><br />
DELLINGER: Ja. Anfangs eher weniger, meine Frau hatte aber schon immer so einen Ansatz. Es hat also nicht lange gedauert.</p>
<p><strong>Info</strong> Alley &amp; The Gators spielen morgen, Samstag, ab 20 Uhr im „Swobster’s“ in der Frauenstraße 113.<!-- PHP 5.x --></p>
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		<title>Nicht nur den Trends nachlaufen</title>
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		<pubDate>Tue, 07 May 2013 09:48:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jelena Bohnet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Print]]></category>
		<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>

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		<description><![CDATA[Mode ist wichtig, keine Frage. Aber etwas nur darum anzuziehen, um bei den Freunden Eindruck zu machen, geht gar nicht, findet Jelena Bohnett. Und nicht zuletzt sollten die Klamotten bequem sein. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_13432" class="wp-caption aligncenter" style="width: 580px"><img src="http://www.acht9.de/wp-content/uploads/2013/05/Fotolia_7403343_M-e1367920075863.jpg" alt="" title="shopping girls" width="570" height="234" class="size-full wp-image-13432" /><p class="wp-caption-text">Shopping-süchtig? Zumindest im Urlaub kann man schon schwach werden. - Foto: Fotolia/ On Focus</p></div>
<p>Mode spielt für mich eine sehr wichtige Rolle. Überall wird man von anderen betrachtet und beurteilt – dabei will man natürlich nicht ganz schlecht aussehen. Ich finde aber, dass man nicht nur nach neuen Trends gehen sollte, um anderen zu gefallen. Klar, oft gefallen einem die Klamotten aus den neuen Kollektionen. Aber bei vielen Leuten hat man das Gefühl, sie tragen die Sachen nur, um gut bei ihren Freunden anzukommen. </p>
<p>Ich sage nicht, dass ich nicht viele Sachen etwa von Abercrombie oder Timberlands habe wie gefühlte tausend andere auch. Aber mir geht es vor allem darum, dass ich mich darin wohlfühle. Leute, die für ihren Style ausgelacht werden, bewundere ich. Ich finde es mutig, dass sie das anziehen, was sie wollen. </p>
<p>Ich muss nicht immer top gestylt sein. Ich trage gerne Leggins, weil sie so bequem wie eine Jogginghose sind, aber nicht so aussehen, als ob ich gerade aufgestanden wäre. Aber mir sind Marken natürlich nicht ganz egal. Wenn ich etwas von einer bestimmten Marke finde, das mir gefällt, bin ich bereit, dafür den Preis zu zahlen. Es ist für mich selbstverständlich, dass etwas von Abercrombie oder Timberlands mehr kostet als etwas von H&#038;M. Natürlich gibt es unglaublich viele ähnliche Modelle. Doch das sind dann eben keine Timberlands sondern nur „gewöhnliche“ andere Schuhe. </p>
<p>Gerade wenn ich in den Urlaub gehe, wird geshoppt ohne Ende. Ist ja klar, denn dort gibt es Marken, die hier nur über Online-Shops erhältlich sind. Apropos Online-Shops: Dort verbringe ich viel Zeit, allein um nachzusehen, was es so Neues gibt. Wenn Leute überhaupt nicht darauf achten, wie sie sich kleiden, finde ich das schade. Oft kann man aus sich mehr herausholen, wenn man Sachen anzieht, die etwa die Figur positiv betonen. Für mich persönlich ist es unvorstellbar, wie man sich nicht für Mode interessieren kann. <!-- PHP 5.x --></p>
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		<title>Ulmer Bands: Die vergebliche Suche nach Proberäumen</title>
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		<pubDate>Mon, 06 May 2013 09:13:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>acht9</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[swp.de]]></category>
		<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>
		<category><![CDATA[Bands]]></category>
		<category><![CDATA[Proberäume]]></category>
		<category><![CDATA[Ulm]]></category>

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		<description><![CDATA[Verkauft, verschimmelt, abgerissen: Oft müssen Bands von heute auf morgen ihren Proberaum räumen. Und dann? Proberäume in Ulm und Neu-Ulm sind Mangelware. Wünsche und Ideen haben Bands, Vereine und die Stadt. Doch eine Lösung des Dauerproblems ist nicht in Sicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_13373" class="wp-caption alignright" style="width: 580px"><img src="http://www.acht9.de/wp-content/uploads/2013/04/ulmerbands-570x380.jpg" alt="Die Bands The Asstereoidiots, All Bricks, Orange und Rampenbüro in einem der wenigen Proberäume in Ulm. " title="Die Bands The Asstereoidiots, All Bricks, Orange und Rampenbüro in einem der wenigen Proberäume in Ulm. " width="570" height="380" class="size-large wp-image-13373" /><p class="wp-caption-text">Die Bands The Asstereoidiots, All Bricks, Orange und Rampenbüro in einem der wenigen Proberäume in Ulm. Foto: Christian Wille</p></div>
<p>Wenn die Ulmer Bands „All Bricks“, „The Asstereoidiots“, „Orange“ und „Rampenbüro“ über ihr größtes Problem sprechen, klingt das so: „Wir sind seit Dezember 2012 obdachlos. Unser Proberaum, eine Doppelgarage in Rottenacker, wurde verkauft“, sagt einer. „Dann sitzt man auf der Straße, bis sich einer erbarmt“, erzählt ein anderer. „Wir haben grad einen Raum in Dornstadt. Doch wie lange noch, ist ungewiss. Daher suchen wir einen in Ulm.“ Eine Band, die andere Musiker zur Untermiete aufgenommen hat, fürchtet seit Januar täglich das Proberaum-Aus. Noch sei „Nachspielzeit mit Ungewissheit“.</p>
<p>Von den Nachbarn verjagt. Die Proberäume verkauft, abgerissen oder verschimmelt. Laut Popbastion gaben bei einer Umfrage vor eineinhalb Jahren etwa 200 Bands aus der Region an, einen Raum in Ulm zu suchen. Wie viele Projekte mangels Räumen schon gescheitert sind, ist nicht bekannt. Dabei scheinen die Ansprüche der Musiker nicht zu hoch zu sein. Sie formulieren ihre Wünsche so: ein trockener Raum mit Strom, Klo, Waschbecken und vielleicht einer Heizung. Ein Raum, in dem sie längerfristig proben können und Mietsicherheit haben. Ein Raum in Ulm oder Neu-Ulm.</p>
<p>Hört sich einfach an? Ist es aber nicht. Das wissen auch die Mitarbeiter der Popbastion, einer gemeinsamen Einrichtung des Stadtjugendrings und der Stadt Ulm. Die Popbastion bietet sechs Proberäume im Fort Unterer Kuhberg an – für Musiker unter 28 Jahren, da die Nachwuchsförderung in der Satzung des Stadtjugendrings steht. Ohne Altersbeschränkung sind drei Räume im Studio Fritz und der Projektproberaum neben dem Roxy, der stundenweise vermietet wird. Alle sind belegt, die Warteliste ist voll, den Projektproberaum nutzen derzeit etwa zehn Bands. „Räume sind immer Mangelware, auch in anderen Städten“, sagt Leiterin Margret Anthon. „Die größten Probleme haben ältere Semiprofis.“</p>
<h2>Proberäume sind Mangelware &#8211; besonders für Hobbymusiker ab 28 Jahren</h2>
<p>So wie Orange, The Asstereoidiots, Rampenbüro und All Bricks. Die Hobbymusiker der Punkrockbands sind älter als 28 und spielen drei bis zwölf Konzerte im Jahr. Immer wieder sind mögliche Räume im Gespräch, die zum Proben genutzt werden könnten: am Ehinger Tor, im Donautal, in Neu-Ulm. Doch immer wieder wird nichts daraus: Wände zu dünn, Miete zu hoch, fehlende Fluchtwege oder plötzlich doch eine andere Nutzung. Mit ihrem Anliegen, den Proberaummangel in Ulm und Neu-Ulm zu entschärfen, sind sie nicht an Verantwortliche der Städte herangetreten. Die Musiker sagen: „Bei der Stadt beißt man auf Granit.“ Sie kümmere sich ja nur um junge Musiker.</p>
<p>Auf der Homepage der Popbastion steht als Ziel, „junge Rock- und Popmusiker aus der Region Ulm Donau zu fördern“. Tobias Schmid von der Popbastion sieht es aber als seine Aufgabe, nicht nur den Nachwuchs zu fördern, sondern alle Musiker. „Ich kann verstehen, dass manche frustriert sind“, sagt er. „Wir haben leider keine Räume auf dem Präsentierteller, aber Bands, die einen Raum suchen, und Menschen, die leerstehende Räume haben, sollen sich gerne melden.“ Vielleicht sei es leichter, Proberäume zu finden, wenn die Popbastion als offizielle Einrichtung bei der Suche im Hintergrund dabei ist.</p>
<p><iframe width="580" height="326" src="http://www.youtube.com/embed/-x8aF_1I25k?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Auch Musiker sind bereit, „selbst etwas zu investieren und beim Umbau mitzuhelfen, wenn wir wissen, dass wir dann langfristig einen Proberaum haben“, sagt etwa Steffen Lorch von der Band Rampenbüro. „Aber große Investitionen können wir nicht stemmen. Da brauchen wir jemanden, der hilft.“ Selbstverständlich würden sich auch zwei oder drei Bands einen Raum teilen. Sie könnten so schließlich Miete sparen.</p>
<p>Dass es gute Proberäume gibt, beweist das 2011 erbaute Proberaumzentrum in Öpfingen. Der Musiker Frank Staudacher vermietet die 40 Räume langfristig. „Im Moment ist nichts frei“, sagt er. Das Angebot wird gut angenommen. Was manchen jedoch nicht gefällt, ist, dass das Zentrum in Öpfingen steht. Eine halbe Stunde dauert die Fahrt dorthin von Ulm oder Neu-Ulm aus. „Ich hätte es gerne in Ulm gebaut“, sagt Staudacher. „Aber das wollte die Stadt nicht.“</p>
<p>Auch der „Verein Kunstbauraum Ulm/Neu-Ulm“ spürt bürokratische Hürden bei der Suche nach Proberäumen. Doch: „Neu-Ulm ist interessiert, eine bleibende Lösung zu schaffen“, sagt Vereinsvorsitzender Richard Géczi. Der Verein hatte geplant, in der Maxgasse 5, wo er ein Atelier eröffnet hat, im Keller fünf Proberäume einzurichten. „Das hat sich so schnell rumgesprochen, die Räume wären alle vergeben gewesen“, sagt Géczi. „Aber weil der zweite notwendige Rettungsweg nicht geschaffen werden konnte, hat das nicht geklappt.“ Eine weitere Idee war, Lagerräume im Starkfeld zu Proberäumen umzugestalten. Auch das klappte bisher nicht. Den Verein Kunstbauraum gibt es erst seit März 2012, er hat 34 Mitglieder. „Das muss alles wachsen, wir müssen Rücklagen schaffen. Im nächsten Jahr wollen wir das mit den Proberäumen angehen“, sagt Géczi. Er hat die Idee, Kneipen anzusprechen, die als Sponsoren die Patenschaft für Bands übernehmen, um die Finanzierung zu erleichtern.</p>
<h2>Innenstadt, Festungsanlagen, Gewerbegebiet: Wo ist der perfekte Ort?</h2>
<p>Wo der perfekte Ort für Proberäume ist, weiß niemand. Schon seit Jahren gibt es die Idee, Teile der ungenutzten Festungsanlagen in Ulm zu Proberäumen zu machen. Zuletzt war der Schwedenturm im Örlinger Tal im Gespräch. „Es ist noch nicht klar, was mit dem Turm passiert“, sagt Schmid von der Popbastion. Seiner Ansicht nach helfen Festungsanlagen aber nicht, das Proberaum-Problem zu lösen. Sie seien wenig geeignet, hätten schmale Treppen und schlechte Anfahrtswege. „Für Bands, die immer wieder Konzerte spielen und alles rein- und rausschaffen müssen, ist das suboptimal.“ Aus Sicht der Bands wären die Festungsanlagen aber besser als private Keller in der Innenstadt, wo sich Nachbarn gestört fühlen.</p>
<p>Auch die Innenstadt hält Schmid nicht für geeignet. „Am liebsten wäre mir ein leerstehendes Gebäude im Donautal. Doch die Eigentümer müssen sich melden. Wir wissen ja nicht, wem die Gebäude gehören.“ Gegen Proberäume im Gewerbegebiet sprechen aber womöglich wieder die Interessen der Stadt, meint Staudacher, der das Proberaumzentrum in Öpfingen betreibt: „Städte wollen im Gewerbegebiet Arbeitsplätze schaffen. Wir Musiker stören da zwar keinen, machen aber eben keine Umsätze. Da tut man sich als Entscheider schwer.“</p>
<p>Ein Teufelskreis? Die Musiker von Rampenbüro, Orange, The Asstereoidiots und All Bricks werden sich weiter nach Proberäumen in Ulm und Neu-Ulm umhören und hoffen, dass sich wieder einmal einer erbarmt. Oder gar etwas Langfristiges schafft. Bis dahin darf es auch Sarkasmus sein. „Ein Musiker hat mal gesagt: ‚Melde deine Kinder bei der Popbastion an und geh dann mit deinen Kumpels zum Proben in den Raum. Nur so bekommst du einen’“, erzählt einer. Die anderen lachen. <strong>Lydia Bentsche</strong> (<a href="http://www.swp.de/ulm/lokales/ulm_neu_ulm/Ulmer-Bands-Die-vergebliche-Suche-nach-Proberaeumen;art4329,1969952" rel="nofollow" >Erschienen auf swp.de</a>)</p>
<hr />
<p><strong>Info</strong> Wer Räume oder Gebäude kennt, die sich zum Proben für Musiker eignen könnten, kann sich direkt mit Bands, etwa The Asstereoidiots, Rampenbüro, Orange oder All Bricks, oder mit Tobias Schmid von der Popbastion (info@popbastionulm.de) in Verbindung setzen.<!-- PHP 5.x --></p>
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		<title>Ich bin dann mal in Kanada. . .</title>
		<link>http://www.acht9.de/2013/05/ich-bin-dann-mal-in-kanada/</link>
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		<pubDate>Sat, 04 May 2013 08:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>acht9</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>
		<category><![CDATA[Austauschjahr]]></category>
		<category><![CDATA[Cambellford]]></category>
		<category><![CDATA[Kanada]]></category>

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		<description><![CDATA[Carolin Christ (16) aus Ulm lebt derzeit in einer kleinen Stadt in Kanada. Dennoch findet sie ihr Austauschjahr großartig. Könnte mit daran liegen, dass in Kanada die Schule um 8.45 Uhr beginnt, am Ahornsirup-Festival und an der besten Highschool Jazz Bands von Kanada, in der Carolin natürlich mitspielt.  


]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_13399" class="wp-caption alignleft" style="width: 579px"><img src="http://www.acht9.de/wp-content/uploads/2013/05/the-canadian-big-apple1.jpg" alt="The canadian big apple. Unsere Autorin ist die Erste von links. - Foto: Carolin Christ " title="The canadian big apple. - Foto: Carolin Christ " width="569" height="251" class="size-full wp-image-13399" /><p class="wp-caption-text">The canadian big apple. Unsere Autorin ist die Erste von links.  - Foto: Carolin Christ </p></div>
<p>“Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon“ (Augustinus Aurelius) – dieser Spruch führte mich zu dem Wunsch, ein Auslandsjahr zu machen. Ich erkundigte mich nach Organisationen und landete bei Rotary International. </p>
<p>Im Nachhinein war das die beste Entscheidung, die ich treffen konnte! Auf dem Hinflug im Sommer 2012 nach Campbellford (Ontario, Kanada), war ich nervös. Aber als ich bei meiner Gastfamilie ankam, war ich zuversichtlich, dass dieses Jahr großartig werden würde. Und ich hatte recht. Denn jetzt 8 Monate und knapp 9500 Fotos später – meine Zeit in Kanada ist fast abgelaufen – habe ich schon viel erlebt. Campbellford hat gerade mal 3000 Einwohner. Das ist im Gegensatz zu Ulm nicht viel. Ich bin die einzige Austauschschülerin in meiner Schule mit 500 Schülern von Klasse 9 bis 12. Somit kennt man jeden und jeder kennt mich. </p>
<div id="attachment_13408" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img src="http://www.acht9.de/wp-content/uploads/2013/05/polar-bear-plunge-jumping-in11-150x150.jpg" alt="Sie macht es wirklich. Carolin springt in den minus 4 Grad kalten Fluss. - Foto: Carolin Christ" title="Sie macht es wirklich. Carolin springt in den minus 4 Grad kalten Fluss. - Foto: Carolin Christ" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-13408" /><p class="wp-caption-text">Sie macht es wirklich. Carolin springt in den minus 4 Grad kalten Fluss. - Foto: Carolin Christ</p></div>
<p>Ich spiele hier in einer der besten Highschool Jazz Bands von Kanada mit. Diese Jazz Band ist wie eine Familie für mich und wir haben immer Spaß zusammen, auch wenn die Proben drei Mal die Woche um 7 Uhr morgens anfangen. Sonst beginnt die Schule um 8.45 Uhr, was beinahe Ausschlafen für deutsche Verhältnisse heißt.<br />
Eine tolle Erfahrung war die Rugby-Saison im Herbst. Ich habe zwar noch nie davor Rugby gespielt, aber mein Team war geduldig mit mir, auch wenn ich ein paar Mal in die falsche Richtung gerannt bin. </p>
<p>Höhepunkte in meinem Jahr waren bisher Trips nach Toronto, Montreal, NYC und zu den Niagara Fällen. Andere besondere Erfahrungen waren der &#8220;Polar Bear Plunge&#8221;, bei dem ich bei Minus 4°C mit einer Deutschlandflagge in das Eiswasser des örtlichen Flusses gesprungen bin. Zusätzlich konnte ich mit dem Sprung 500 Dollar für das örtliche Krankenhaus sammeln. Außerdem hatte ich die Ehre, den Rotary International Präsident Sakuji Tanaka aus Japan in Toronto zu treffen. </p>
<div id="attachment_13402" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><img src="http://www.acht9.de/wp-content/uploads/2013/05/Ahornsirup1-150x150.jpg" alt="Sieht ein bisschen aus wie Pipi, ist aber Ahornsirup. Die Kanadier veranstalten sogar ein Festival nur um den Ahornsirup. - Foto: Carolin Christ" title="Sieht ein bisschen aus wie Pipi, ist aber Ahornsirup. Die Kanadier veranstalten sogar ein Festival nur um den Ahornsirup. - Foto: Carolin Christ" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-13402" /><p class="wp-caption-text">Sieht ein bisschen aus wie Pipi, ist aber Ahornsirup. Die Kanadier veranstalten sogar ein Festival nur um den Ahornsirup. - Foto: Carolin Christ</p></div>
<p>Die Unterschiede zwischen Deutschland und Kanada sind nicht allzu groß. Aber es hat doch einige Verschiedenheiten. Das Essen ist hier ziemlich ungesund, aber nicht so extrem wie in den USA. Das Nationalgericht ist Poutine. Das sind Pommes mit Bratensoße und Käse. Und da Kanada das Land des Ahornsirups ist, gibt es im Frühling bei den Ahornsirup-Festivals Taffy – gekochter Ahornsirup in den Schnee getropft, sodass der Sirup ganz klebrig wird und man es um einen Spieß rollen kann. Schmeckt übrigens unglaublich gut! Die Kanadier sind definitiv Tim Hortons (ähnlich wie Starbucks) abhängig. Ich kenne hier einige, die mehrmals am Tag für Kaffee oder etwas zum Essen vorbeigehen! Und obwohl mein Dorf hier so klein ist, macht der örtliche Tim Hortons hier über 3 Millionen Dollar (2 300 000 €) Profit jedes Jahr!</p>
<div id="attachment_13404" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img src="http://www.acht9.de/wp-content/uploads/2013/05/snowman1-150x150.jpg" alt="Klar liegt in Kanada massenhaft Schnee, wenn es Winter ist. Zeit, einen deutsch-kanadischen Schneemann zu bauen. - Foto: Carolin Christ" title="Klar liegt in Kanada massenhaft Schnee, wenn es Winter ist. Zeit, einen deutsch-kanadischen Schneemann zu bauen. - Foto: Carolin Christ" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-13404" /><p class="wp-caption-text">Klar liegt in Kanada massenhaft Schnee, wenn es Winter ist. Zeit, einen deutsch-kanadischen Schneemann zu bauen. - Foto: Carolin Christ</p></div>
<p>Ich liebe es hier zur Schule zu gehen, denn im Vergleich zu Deutschland ist Schule in Kanada relativ leicht. Jeden Morgen wird die Nationalhymne “Oh Canada“ gespielt und manchmal wird auch morgens vor der Schule Popmusik über die Lautsprecher gespielt. Spätestens dann ist jeder wach! Man kann spezielle Kurse wie Mode, Kochen, Reisen, Holzwerkstatt oder Kindererziehung neben den Standardfächern wie Mathe und Englisch wählen. Die Lehrer sind total relaxed, und wenn man etwas nicht versteht, bleiben die Lehrer nach der Schule da und geben Nachhilfe. Kostenlos natürlich.</p>
<p>Das nächste Einkaufszentrum ist 45 Minuten mit dem Auto entfernt und für die Menschen hier ist es normal so weit zu fahren. Nur um ein oder zwei Stunden Shoppen zu gehen. Ich begreife jetzt, wie gut ich es Europa habe, denn man kann viel Reisen, da alles nah beieinander ist. </p>
<p>Ich kann es jedem empfehlen: Macht ein Auslandsjahr. Es lohnt sich!<br />
<strong>Carolin Christ</strong><!-- PHP 5.x --></p>
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